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Fehlt der Konsens?


Si****

Empfohlener Beitrag

1. Beiträge/Themen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, gesetzliche Regelungen oder geltende behördliche Vorschriften verstoßen;

2. Beiträge/Themen, die durch ihre Äußerungen die Freiheit des Einzelnen eingrenzen oder beeinträchtigen;


Diese Themen dürfen laut Forenregeln nicht diskutiert werden. Bdsm ohne Konsens fällt darunter . Weil Bdsm durch Konsens definiert wird.

Vor 4 Minuten , schrieb Windgust:

Das Thema hier sind explizite erste Anschreiben.

Dazu hätte ich tatsächlich aus meiner Sicht einen bereichernden Beitrag, der mal die männliche Perspektive erhellt, beizutragen. Dazu kommt es wohl nicht mehr.

In Kombination mit keinen Konsens Übergriffes Verhalten. Den Teil bitte nicht vergessen...

vor 2 Stunden, schrieb TaliX:

 

Ich weiß nicht, ob wir da bei einem ähnlichem Einwand sind. Was ich immer nervig finde, ist dieses: "Das war aber kein echter BDSMler", wenn jemand übergriffig oder sonstwas ist, zum Stichwort weiße Weste. Wir als soziale Wesen neigen dazu, felsenfest anzunehmen, "unsere" Gruppe sei perfekt, und alles Schlechte kommt nur von Außenseitern. Realistisch gesehen sind BDSMler sicherlich keine besseren, reflektierten Menschen. Mann kann auch 20 Jahre Workshops machen und trotzdem die Regeln nicht kapieren oder ein Creep sein.
Wahrscheinlich nicht ganz Dein Punkt, Rosenrot82, aber diese Projektion auf die nicht waschechten BDSMler immer, als würden wir nicht genauso einen moralischen und inteligenzmäßigen Querschnitt haben wie der Rest der Welt. Es ist einfach kein Gütesiegel, vor 50 Shades, The Idol oder so kinky gewesen zu sein

Das ist nur teilweise mein Punkt. BDSMler sind nicht besser als der Rest der Welt, da stimme ich dir zu. Innerhalb der BDSMler wird aber dann eben durch die Reizwörter Konsent, Grenzen und Tabus über andere Menschen geurteilt. Und das empfinde ich als scheinheilig. 

Was du hast keine Grenzen? Du bist pathologisch. Wir andren haben Grenzen, das ist BDSM. Wer keine Grenzen hat ist krank, weil ohne Grenzen kann doch kein Konsent festgelegt werden ....ect ect ect dann sind das Steaftaten. Bei uns mit dem Konsent und so sind das keine Straftaten. 

Die Gesellschaft soll unsere Lebensweise akzeptieren, weil es doch alles Konsens ist. Das ist keine Körperverletzung.  Das ist alles ja so respektvoll. Und dann macht das Aftercare doch alles wieder gut. 

 

 

Vor 7 Minuten , schrieb Windgust:

Das Thema hier sind explizite erste Anschreiben.

Dazu hätte ich tatsächlich aus meiner Sicht einen bereichernden Beitrag, der mal die männliche Perspektive erhellt, beizutragen. Dazu kommt es wohl nicht mehr.

Ich würde mich über deinen Beitrag freuen

Vor 3 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Das ist nur teilweise mein Punkt. BDSMler sind nicht besser als der Rest der Welt, da stimme ich dir zu. Innerhalb der BDSMler wird aber dann eben durch die Reizwörter Konsent, Grenzen und Tabus über andere Menschen geurteilt. Und das empfinde ich als scheinheilig. 

Was du hast keine Grenzen? Du bist pathologisch. Wir andren haben Grenzen, das ist BDSM. Wer keine Grenzen hat ist krank, weil ohne Grenzen kann doch kein Konsent festgelegt werden ....ect ect ect dann sind das Steaftaten. Bei uns mit dem Konsent und so sind das keine Straftaten. 

Die Gesellschaft soll unsere Lebensweise akzeptieren, weil es doch alles Konsens ist. Das ist keine Körperverletzung.  Das ist alles ja so respektvoll. Und dann macht das Aftercare doch alles wieder gut. 

 

 

Also du hast eine Beziehung in der du nicht über die expliziten Taten deines Doms bestimmst. Du vertraust ihm soweit, dass du zu Sachen die er mit dir macht auch kein Nein sagen würdest. Du hast keine Grenzen, weil dein Dom dich so gut kennt, dass er dir die Grenzen selber setzen kann.

Hab ich das soweit richtig verstanden?

Gerade eben, schrieb SilentLove_:

 

Also du hast eine Beziehung in der du nicht über die expliziten Taten deines Doms bestimmst. Du vertraust ihm soweit, dass du zu Sachen die er mit dir macht auch kein Nein sagen würdest. Du hast keine Grenzen, weil dein Dom dich so gut kennt, dass er dir die Grenzen selber setzen kann.

Hab ich das soweit richtig verstanden?

Ich bin Sklavin ich lasse über mich bestimmen. Und ja, es wird kein Nein geben von meiner Seite aus.

Und er setzt die Grenzen, um mich zu schützen, weil ich keine habe.

Gerade eben, schrieb Rosenrot82:

Ich bin Sklavin ich lasse über mich bestimmen. Und ja, es wird kein Nein geben von meiner Seite aus.

Und er setzt die Grenzen, um mich zu schützen, weil ich keine habe.

Hast du dir das ausgesucht oder hat er dich entführt?

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb teddybitch:

 

Hast du dir das ausgesucht oder hat er dich entführt?

Klar, dass sowas wieder kommt. ^^

Das zeigt mir immer nur wer überhaupt nichts versteht.

Noch mal drüber und drüber bis man was findet.

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 2 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Klar, dass sowas wieder kommt. ^^

Das zeigt mir immer nur wer überhaupt nichts versteht.

Noch mal drüber und drüber bis man was findet.

Naja warum? Wenn du dir das ausgesucht hast dann ist da Konsens oder? Ich würde also nicht so mit der Intelligenzkeule schwingen .

Gerade eben, schrieb teddybitch:

 

Naja warum? Wenn du dir das ausgesucht hast dann ist da Konsens oder? Ich würde also nicht so mit der Intelligenzkeule schwingen .

Ich bin nicht intelligent, von daher gibt es nichts zu schwingen. 

Ihr BDSMler dürft euch gerne erheben. Ich weiß sehr genau dass ihr den Konsens nur heiligt, weil ihr sehr viel Angst habt. Und vorallem vor eurer Triebgesteuertheit.

BDSM ist nichts edles.

Vor 9 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich bin Sklavin ich lasse über mich bestimmen. Und ja, es wird kein Nein geben von meiner Seite aus.

Und er setzt die Grenzen, um mich zu schützen, weil ich keine habe.

Verstehe. Aber es klingt manchmal so, als würdest du es so sehen, dass es immer so laufen muss. Also das eine richtige "Sklavenbeziehung" nur so funktioniert.

Gerade am Anfang muss es doch aber irgendwelche Absprachen geben. Du hast deinen Master ja schon gefunden und kennst ihn gut genug. Das geht doch aber auch nur wenn man diese Basis schon geschaffen hat. Weil du weißt du kannst ihm vertrauen.

Die Beziehung ist ja sowieso immer unterschiedlich und Personenabhängig. Was ein Dom mit der einen SUB macht, macht er vielleicht mit der anderen nicht. Es ist ja eine Dynamik die beiden Seiten bestimmen.

Und wenn du mit deinem Master ausgemacht hast, dass er alles mit dir tun darf, fällt das dann nicht auch unter Konsens? Das ist zumindest mein Verständnis, aber du scheinst es glaube ich anders zu sehen. Kannst du es erklären?

vor 21 Minuten, schrieb teddybitch:

Steht da nicht oder?

Das Zitat befindet sich - üblicherweise - innerhalb der Anführungszeichen. Der Rest ist Erklärung, um das Missverständnis auszuräumen.

Vor 18 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Das ist nur teilweise mein Punkt. BDSMler sind nicht besser als der Rest der Welt, da stimme ich dir zu. Innerhalb der BDSMler wird aber dann eben durch die Reizwörter Konsent, Grenzen und Tabus über andere Menschen geurteilt. Und das empfinde ich als scheinheilig. 

Was du hast keine Grenzen? Du bist pathologisch. Wir andren haben Grenzen, das ist BDSM. Wer keine Grenzen hat ist krank, weil ohne Grenzen kann doch kein Konsent festgelegt werden ....ect ect ect dann sind das Steaftaten. Bei uns mit dem Konsent und so sind das keine Straftaten. 

Die Gesellschaft soll unsere Lebensweise akzeptieren, weil es doch alles Konsens ist. Das ist keine Körperverletzung.  Das ist alles ja so respektvoll. Und dann macht das Aftercare doch alles wieder gut. 

 

 

Mit diesen Wörtern urteilt man nicht über andere. Grenzen und Tabus betrifft einen selbst und andere haben diese zu achten. Konsens zwischen Straftaten und einvernehmlich. Nicht immer. In ganz seltenen mehr als nur extremen Fällen nicht ansonsten aber schon. Alles drei sind Grenzen. Rechtliche, moralische oder eigene.

Vor 4 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich bin nicht intelligent, von daher gibt es nichts zu schwingen. 

Ihr BDSMler dürft euch gerne erheben. Ich weiß sehr genau dass ihr den Konsens nur heiligt, weil ihr sehr viel Angst habt. Und vorallem vor eurer Triebgesteuertheit.

BDSM ist nichts edles.

Ich finde deinen Beitrag gerade etwas beleidigend . Wird hier von irgendeiner Instanz auf die Umsetzung geachtet? Bin neu hier

vor 1 Minute, schrieb SilentLove_:

 

Verstehe. Aber es klingt manchmal so, als würdest du es so sehen, dass es immer so laufen muss. Also das eine richtige "Sklavenbeziehung" nur so funktioniert.

Gerade am Anfang muss es doch aber irgendwelche Absprachen geben. Du hast deinen Master ja schon gefunden und kennst ihn gut genug. Das geht doch aber auch nur wenn man diese Basis schon geschaffen hat. Weil du weißt du kannst ihm vertrauen.

Die Beziehung ist ja sowieso immer unterschiedlich und Personenabhängig. Was ein Dom mit der einen SUB macht, macht er vielleicht mit der anderen nicht. Es ist ja eine Dynamik die beiden Seiten bestimmen.

Und wenn du mit deinem Master ausgemacht hast, dass er alles mit dir tun darf, fällt das dann nicht auch unter Konsens? Das ist zumindest mein Verständnis, aber du scheinst es glaube ich anders zu sehen. Kannst du es erklären?

Das könnte ich durchaus. Aber um mich selbst zu schützen - bin ich jetzt raus 

vor 1 Minute, schrieb teddybitch:

 

Ich finde deinen Beitrag gerade etwas beleidigend . Wird hier von irgendeiner Instanz auf die Umsetzung geachtet? Bin neu hier

Du kannst meinen Kommentar melden, wenn du ihn als beleidigend empfindest.

Oben rechts die drei Punkte.

Vor 4 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Das könnte ich durchaus. Aber um mich selbst zu schützen - bin ich jetzt raus 

Das ist schade. Aber ich verstehe es

Gerade eben, schrieb SilentLove_:

 

Das ist schade. Aber ich verstehe es

Danke ❤️ 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb SirTorben:

P.S.

Ich gehöre noch zu den Männern, die das "männliche Privileg" hatten, der Wehrpflicht zu unterliegen. Während Frauen ganz normal ihre Karriere weiterverfolgen konnten, ihr Leben leben, machen was auch immer sie machen wollten. Bekomme ich von Dir diese Lebenszeit, mit das wertvollste, was wir im Leben haben zurück? Ja, liegt lange zurück, aber wenn schon damals so die "männlichen Privilegien" aussahen, woher sollen denn diese seit dem gekommen sein? Braucht man Ideologen nicht fragen, ist mir klar. Aber Du wolltest ja wissen, warum mich dieses ewige gefasel von Patriarchat und männlichen Privilegien triggern könnte. Deswegen und weil dies eben eigentlich ein BDSM- und Fetisch-Forum sein sollte.

Frauen durften nicht zur Bundeswehr! 

Dieses Recht musste sich frau erst mal erkämpfen! 

Komm nicht mit Dingen die Frau sich nicht aussuchen konnten! 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 19 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Frauen durften nicht zur Bundeswehr! 

Dieses Recht musste sich frau erst mal erkämpfen! 

Komm nicht mit Dingen die Frau sich nicht aussuchen konnten! 

Zumal das ,,männliche Privileg" ebenfalls nicht von Frauen erschaffen wurde sondern eine Konsequenz aus Patriarchat ist. Klassisches eigentor. Hatte es überlesen

Also um das zusammenzufassen und vielleicht auch Mal abschließen zu können:

Die eine "Seite" wünscht sich ein Gespräch in dem nicht zu sehr verallgemeinert wird und in dem nicht die Taten anderer Männer auf sie persönlich zurückfallen. Sie möchte nicht verantwortlich gemacht werden für Taten anderer Menschen.
Desweiteren besteht das Gefühl, dass das Patriarchat oft als allgemeine Antwort genommen wird und bestimmten Themen "übergestülpt" wird, anstatt über das eigentliche Thema zu reden.
Des Weiteren geht es um die Wahrnehmung, dass Gespräche über das Patriarchat (etc.) zu häufig geführt werden. Gewünscht wird, dass dieses Thema weniger Raum einnimmt.
Es geht auch darum, andere Sichtweisen einbringen zu dürfen.

Der Gegenpart wünscht sich, das Feminismus nicht heruntergeredet oder klein gehalten wird, sondern ehrlichen Anklang findet. Er sieht Feminismus als dringend benötigte Veränderung in der Gesellschaft. Außerdem geht es viel um Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit auf patriachale Strukturen. Diese Strukturen sollen als falsch angesehen werden. Es geht um Gerechtigkeit und die Gleichwertung von Mann und Frau (gelesenen).
Es wird außerdem ein Austausch über übergriffige Verhaltensweisen - und die Generalität dieser im Alltag - gewünscht.


Soweit die Wünsche. Ob das von der anderen Seite so gemeint war oder wie was gesagt worden ist und was nur falsch aufgenommen wurde, ist dabei erstmal irrelevant.

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Was kann man jetzt also tun, damit beide Seiten glücklicher sind und man mehr zusammen findet?

Ich würde sagen die erste Gruppe könnte versuchen bestimmte Themen einfach stehen zu lassen. Anstatt, dass ein Argument über welches jemand anderes gesprochen hat, kommentiert oder diffamiert wird, kann versucht werden ein eigenes Thema einzubringen. Anstatt gegen zu gehen, kann eine Alternativlösung vorgeschlagen werden. Ein alternatives Argument ohne dabei die Gegenseite herunterzureden. Natürlich darf und soll die eigene Sichtweise zu Antworten von anderen immer Anklang finden. Aber ich denke eine konstruktive Art wäre hier oft besser aufgehoben. Ich glaube eine gute und gelassene Erklärung würde oft zu mehr führen.


Auf der anderen Seite: ja, auf Missstände aufmerksam machen ist immer gut. Und gerade in unserer Gesellschaft ist das unglaublich wichtig. Wir müssen aufstehen, wie müssen uns bewegen wenn wir andere bewegen wollen. Aber in diesem Kontext und in dieser App ist das auch nur bedingt möglich. Und wenn jemand seine Meinung an andere Menschen weitergeben möchte, dann muss dieser jemand das auf einem Weg machen den der andere versteht und annehmen kann. Es bringt nichts wenn man kommuniziert, wenn der andere gar nicht mehr im Raum ist. Ihr müsst eine Möglichkeit finden mit der ihr eure Meinung vertreten könnt und trotzdem immer noch die andere Seite erreicht. Zumindest wenn ihr wollt, dass eure Meinung etwas verändern kann im Gegenüber.
Auch hier würde ich sagen: erklärt euch anstatt abzuwerten und seid gegenüber anderen Ansichten offen. Auch wenn ihr sie nicht teilen müsst. Zuhören und das Gegenüber verstehen hilft auch bei der aufdröselung worum es eigentlich wirklich geht. Dem Gegenüber, aber auch euch selber.

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Das ist jetzt natürlich alles leichter gesagt als getan und im Endeffekt kann jeder machen was er möchte. Aber ich dachte ich probiere trotzdem einmal die Wogen etwas zu glätten. Ich würde mich jedenfalls freuen auf einen Austausch zwischen beiden Seiten und auf ein gegenseitiges Verständnis. Ich finde beide Seiten haben unglaublich gute Ideen und Sichtweisen und würde mich freuen beide Seiten besser zu verstehen. Ich finde so kann man eigentlich auch am meisten mitnehmen. Besonders wenn alle mal dazu kommen ihre Sichtweise erklären zu dürfen.

Man muss nicht einer Meinung sein um ein gutes Gespräch zu führen. Der gegenseitige Austausch zählt meiner Ansicht nach viel mehr. Am Ende dürfen wir alle eigener Meinung sein, aber es ist doch schön wenn man dabei noch etwas mitnehmen kann :)

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