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Ich spiele kein Dom. Ich bin einer.


DerStilleDom

Empfohlener Beitrag

Am 3.10.2026 at 10:50, schrieb DerStilleDom:

Und bei euch? Rolle, Spiel, Lifestyle – oder genauso selbstverständlich ein Teil von euch?

Weder Rolle, Spiel oder Lifestyle, noch selbstverständlich.

Ein Teil meiner Persönlichkeit, aber nicht selbstverständlich sondern situativ wirksam.
Meine Dominanz ist für mich das was ganz individuell wirkt wenn mir jemand folgt, meiner Führung vertraut. Ein Führungsanspruch allein begründet für mich noch keine Dominanz.

 

LG, BoP (m)

Vor 10 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Man kann sich natürlich ein Label aussuchen, sich die passende Rolle überziehen und anschließend erklären, man sei jetzt dominant oder devot. Für mich macht das die Sache nur noch lange nicht echt. Im Gegenteil, wenn etwas bewusst gespielt werden muss, wirkt es auf mich meistens auch genau so: gespielt, aufgesetzt und wenig authentisch. Ich persönlich kann mit solchen Rollenspielen nichts anfangen.
Ich kann mir meine Devotion nicht aussuchen. Ich kann nicht beschließen, einem Mann gegenüber devot zu sein, nur weil er sich Dom nennt und vermeintlich dominant ist. Mein Mann hat sich diese Seite von mir erarbeitet und trotzdem „gebe“ ich sie ihm nicht bewusst. Bei ihm passiert es einfach.
Vielleicht ist genau das für mich der Unterschied zwischen „Ich spiele es“ und „Ich bin es.“

Ich glaube, wer sich nur etwas überzieht, fliegt sehr schnell auf und wird durchschaut.

Vor 3 Minuten , schrieb BlackownsPurple:

Weder Rolle, Spiel oder Lifestyle, noch selbstverständlich.

Ein Teil meiner Persönlichkeit, aber nicht selbstverständlich sondern situativ wirksam.
Meine Dominanz ist für mich das was ganz individuell wirkt wenn mir jemand folgt, meiner Führung vertraut. Ein Führungsanspruch allein begründet für mich noch keine Dominanz.

 

LG, BoP (m)

Sehe ich genauso. Es muss zwischen beiden passen, dann weiß auch jeder wer welchen Platz hat.

vor 6 Minuten, schrieb Wölfin3101:

Ich kann nicht beschließen, einem Mann gegenüber devot zu sein

Ich hab das mal getan, bei einem damals schon Ex-Dom. *Es ging ja zuvor auch schon*, war meine Motivation. 

Es fühlte sich an wie Betrug. Betrug an ihn, aber noch mehr an mir selbst. Ein sehr mieses Gefühl. 

Vor 2 Minuten , schrieb DerStilleDom:

Ich glaube, wer sich nur etwas überzieht, fliegt sehr schnell auf und wird durchschaut.

Ganz genau!!!! 🤣🤣🤣

Vor 5 Minuten , schrieb Silky:

Ich hab das mal getan, bei einem damals schon Ex-Dom. *Es ging ja zuvor auch schon*, war meine Motivation. 

Es fühlte sich an wie Betrug. Betrug an ihn, aber noch mehr an mir selbst. Ein sehr mieses Gefühl. 

Das kann ich total gut nachvollziehen, wenn etwas nicht echt ist, fühlt man sich damit auch nicht wohl. Andere von sich zu überzeugen ist eben immer schwierig und man wird meistens schnell durchschaut!

vor 2 Minuten, schrieb Wölfin3101:

Das kann ich total gut nachvollziehen, wenn etwas nicht echt ist, fühlt man sich damit auch nicht wohl. Andere von sich zu überzeugen ist eben immer schwierig und man wird meistens schnell durchschaut!

Nun ja, Er hat es nicht durchschaut.

Vor 5 Minuten , schrieb DerStilleDom:

Und in den letzten Jahren haben solche Leute definitiv in ihrer Anzahl zugenommen. Auf beiden Seiten.

Das ist richtig! Meistens merken sie nicht mal, dass sie aufgeflogen sind… Aber wenn das eigene Ego so groß ist, ist es den meißten ja auch egal. Es kommt dann eben selten, guter Inhalt sondern nur öfter und lauter, der gleiche Mist…

Vor 2 Minuten , schrieb Silky:

Nun ja, Er hat es nicht durchschaut.

Aber es reicht ja, das es sich für dich nicht gut angefühlt hat. Und wenn er als „Dom“ sowas nicht merkt… naja, das sagt ja schon alles über ihn aus.

Vor 16 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Das ist richtig! Meistens merken sie nicht mal, dass sie aufgeflogen sind… Aber wenn das eigene Ego so groß ist, ist es den meißten ja auch egal. Es kommt dann eben selten, guter Inhalt sondern nur öfter und lauter, der gleiche Mist…

Naja. Das Rad wird nicht neu erfunden und wer definiert, was guter Inhalt ist? Man muss für sich selbst entscheiden, ob und wie man sich mit "Mist" beschäftigt.

Vor 3 Minuten , schrieb DerStilleDom:

Naja. Das Rad wird nicht neu erfunden und wer definiert, was guter Inhalt ist? Man muss für sich selbst entscheiden, ob und wie man sich mit "Mist" beschäftigt.

Stimmt natürlich. „Guter Inhalt“ ist subjektiv. Manche mögen neue Gedanken und andere sind schon zufrieden, wenn derselbe Gedanke nur oft genug neu formuliert wird. Vielfalt ist schließlich wichtig.

Vor 3 Minuten , schrieb Wölfin3101:

Stimmt natürlich. „Guter Inhalt“ ist subjektiv. Manche mögen neue Gedanken und andere sind schon zufrieden, wenn derselbe Gedanke nur oft genug neu formuliert wird. Vielfalt ist schließlich wichtig.

Stimmt. Manche formulieren Gedanken neu – andere formulieren immer wieder neu, dass sie die Gedanken schon kennen.
Aber vielleicht überraschst du mich ja noch mit einem, den ich nicht kenne.

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