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Öffentlichkeit


il****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 50 Minuten, schrieb BlackownsPurple:

Ich bringe da einen m.E. gewichtigen Einwand. 

Beim Spiel in oder mit der Öffentlichkeit ist eben auch genau diese Öffentlichkeit beiteiligt. Dann legen eben nicht die Paare für sich alleine  fest  was fein ist, sondern der gesamte beteiligte poersonenkreis, die Öffentlichkeit setzt die Grenzen.
Es dürfte in den meisten Fällen sehr schwer bis unmöglich sein, hier einen Konsens zu schaffen. Deswegen sind für mich Spiele, die Dritte ungewollt oder bewusst zu Protagonisten machenen, kein BDSM mehr, weil der Konsens fehlt.
Auch wir spielen bis zu einer gewissen Grenze mit Andeutungen, Männerköpfen, die sich über das normale Maß verdrehen und dann von den weiblichen Begleitungen vor dem Ausrenken bewahrt werden. Solange es für alle Beteiligten noch mit mit einem normalen Maß an Humor gesehen werden kann ist es für uns okay, aber die Grenze zur Peinlichkeit ist ein sehr schmaler Grat. Spätestens wenn Kinder involviert sind oder Eltern in Erklärungsnöte gebracht werden könnten ist diese Grenze deutlich überschritten.  

 

LG, BoP (m)

 

Selbst das, empfinde ich als schwierig- woran sollte man denn festmachen ob fremde Menschen etwas noch mit Humor nehmen?  Sind das dann Erfahrungswerte auf die man zurückgreift?

Für mich ist jeder Ort der nicht "klar geregelt" ist, eine Horrorvorstellung. 

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 1 Stunde, schrieb Rosenrot82:

Selbst das, empfinde ich als schwierig- woran sollte man denn festmachen ob fremde Menschen etwas noch mit Humor nehmen?  Sind das dann Erfahrungswerte auf die man zurückgreift?

Für mich ist jeder Ort der nicht "klar geregelt" ist, eine Horrorvorstellung. 

Da gehe ich mit. Ich will nicht miteinbezogen werden in irgendwelche sexuellen Handlungen anderer, außer, ich begebe mich auf eine Playparty - da habe ich dann den Consent gegeben mit dem Bezahlen des Eintritts, dass ich was sehe, was ich nicht sehen möchte. Swingerclubs, BDSM-Räumlichkeiten zum Mieten, die bekannten Sextreffs an Raststätten, die die Einheimischen kennen und beim Familienspaziergang weiträumig umgehen - fair game. Friedhöfe, Parks, Wälder, die der Freizeitnutzung dienen, normale Bars - nein. Zum Schutz aller. Das ist keine Peinlichkeit, das ist Belästigung. Es kann kein Consent angenommen werden, bloß weil man selber das lustig fände, in der Tiefgarage einen Gangræpe zu sehen oder die Genitalien einer semiattraktiven Frau, die full commondo breitbeinig vom Barhocker rutscht.

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