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FETMOD-NG

Dominanz-Devotion, Herr/Meister/DOM-Sklave, DOM-Sub?! Unterschiede in den Konstellationen.

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wir sind hier um uns über Fetische und Praktiken einzelner sexueller Erregungen austauschen und auch selber erkennen zu können.

Doch wo beginnt die Dominanz, die Devotion? Der Herr/Meister und der Sklave, oder doch ein/e Sub? 

Wie seht Ihr Euch selber im Spiel mit der Lust, dem Spiel der Gedankenwelt? Wie ordnet Ihr Euch denn selber ein? Erkennt man sich auf Anhieb, oder braucht es viele "Frösche" die geküsst werden müssen, um endlich zur Erfüllung zu gelangen.

 

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Antinori
Geschrieben

Dadurch dass ich in einer absolut patriachatischen Familie gross geworden bin, ist mir das dominante Wesen wohl in die Wiege gelegt worden und es hat sich auch im Geschäftsleben immer weiter entwickelt. Dass es beim Sex ebenfalls eine dominante Seite an mir gibt, habe ich im Laufe verschiedener Beziehungen vor ca. 20 Jahren entdeckt und dass es durchaus Frauen gibt, die beim Sex dominiert werden wollen. So bin ich dazu gekommen und ich möchte diese Seite an mir nicht mehr missen.

Wo Dominanz/Devotion beginnt, soll jedes Pärchen für sich entscheiden - oft entscheidet die Situation und der Modus schaltet sich automatisch ein. Anders ist es beim reinen Spiel. Hat man alles Wichtige besprochen, ist man sich über die Grenzen einig und kennt man sich gut genug, um Vertrauen zueinander zu haben, dann ist es klar, dass es bei einem der nächsten Treffen zum Eröffnungsspiel kommen wird. Schön ist es, wenn es spontan abläuft, aber je weiter man auseinander wohnt, desto mehr muss man doch planen.

Die Frage, bin ich nun eine Sub, eine Sklavin oder was bin ich überhaupt, sollte man gar nicht stellen. Man muss nicht alles definieren und abstecken. Hauptsache man fühlt sich wohl und gut aufgehoben bei seinem Partner/Spielkollegen. Alles, was dabei geändert werden könnte/muss wird sich durch die ständige und unbedingt notwendige Kommunikation herausstellen und dann auch praktiziert werden. 

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Geschrieben
Ich halte in der Realität vier Meistertitel und arbeite kontinuierlich an meiner Fortentwicklung. Meine Sub oder Schülerinnen suche ich mir selbst aus. Schüler egal ob männlich oder weiblich werden alle gleich behandelt; lerne, nimm den Beistand an oder na ja.
Geschrieben

Ich verstehe die Frage nicht.....

 

Antinori
Geschrieben
vor 19 Stunden, schrieb Mistress_with_style:

Ich verstehe die Frage nicht.....

 

Hallo Mistress,

da sonst niemand antwortet, will ich Dich auch nicht im Regen stehen lassen.

Ich versuche die Fragestellung mal umzuformulieren:

- Wie hast Du erkannt, ob Du dominante bzw. devote Eigenschaften in Dir trägst ?

- Ist es für Dich ein Spiel, das Du völlig getrennt von Deinem Alltag betreibst ?

- Hast Du schlagartig der Vanilla-Welt Tschüss gesagt oder war es ein länger dauernder Prozess mit etlichen verschiedenen Erfahrungen ?

- Hast Du den Eindruck, dass Du schliesslich fest in der BDSM-D/s - Welt angekommen bist und ist Dein Leben dadurch erfüllter und reicher geworden ?

Lg......Antinori

Geschrieben

Ah, nun muss ich nicht dumm sterben!

Ich danke Dir! :-)

Der Reihe nach.....

Erkannt habe ich es durch viele Gespräche, Videos und noch mehr Bier bei einem damals sehr guten Freund. Irgendwie hat mich das Thema fasziniert und durch extrem viel Theorie hab ich dann gemerkt, daß es etwas für mich sein könnte. 

Ein Spiel ist es für mich absolut nicht. Meine dominante Seite ist ein Teil von mir, spielt also auch in den Alltag mit rein. Von der Vanilla-Welt habe ich mich übrigens nicht verabschiedet. Ich kann nicht 24/7 die Domse spielen und mag, oh Wunder, Zärtlichkeit sehr und würde nicht drauf verzichten wollen.

Naja, angekommen bin ich in meiner BDSM-Welt schon, klar. Ich weiss nicht erst seit gestern wie ich ticke und im Laufe der Jahre hat sich mein eigener Stil herauskristallisiert. Kommt nicht jeder mit klar, muss er aber auch nicht.... :)

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