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Dominant oder Submissive ... der Unterschied ist garnicht so groß, oder?


na****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich beschäftige mich seit meiner Jugend mit BDSM, früher eher im Verborgenen heute Recht offen und möchte eine These zur Diskussion stellen.

 

Dominant oder Submissive, totale Gegensätze oder doch sehr ähnlich?

 

Auf den ersten Blick ist es wie Feuer und Wasser, die Herrschaft und der Sklave ... aber die Unterschiede sind meiner Meinung nach durchaus klein.

 

Thema Verantwortung:

Klar liegt die Verantwortung erst einmal bei der aktiven Person, oftmals Dom, durch die Handlung Grenzen zur achten und für die Unversehrtheit zu sorgen. Aber auch die passive Person hat trägt ihren Teil Verantwortung den aktiven Part nicht zu überfordern. 

 

Thema Willensstärke:

Gerade hier ist es meiner Meinung nach sehr ausgewogen, beide müssen es wollen! 

 

Thema Vertrauen:

Vertrauen ist DIE Grundlage jeder D/S Beziehung. Hat Dom oder Sub auch nur die geringsten Zweifel an seinem Gegenüber, kann ich mich nicht fallen lassen

 

... 

 

Sicher gibt es noch mehr Punkte in denen sich Dominant und Submissive sehr ähnlich sind, wie seht ihr das? 

 

P.S. Ich bin seit jeher Sub, kenne aber auch die andere Seite. Vielleicht ist meine Betrachtung ja etwas einseitig!?

Geschrieben

mer brechens mal runter-

der eine führt gerne, der andre wird gern geführt
gleiches 'spiel' im SM dann auf schmerz bezogen- klar
....

zu verantwortung-
dazu gehört auch ehrlichkeit, die muss klar von beiden kommen..aber wie soll der passive den aktiven überfordern?

willensstärke ersetz ich mal durch neigung..logisch, sollte die vorhanden sein

vertrauen-
brauchste immer und in jeder beziehungsform...entsteht eben auch durch ehrlichkeit zueinander

ergo ergänzen sich dominant und submissive eben weil sie gegensätze sind!

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Teaspoon:

Zwei Seiten der selben Medaille. 

Kein Yin ohne Yang

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb towel:

ergo ergänzen sich dominant und submissive eben weil sie gegensätze sind!

Das eine geht ohne dem anderen nicht lol

doch der Unterschied ist groß, auch wenn das eine ohne anderen nicht kann ! Aber dominant und submissive sind nun mal ziemlich Unterschiedlichen Denkweisen. 

bearbeitet von Tannhäuser
Geschrieben

@namlhop-

vielleicht mal ein denkanstoss-
die intention passiver iss per se sehr gut vergleichbar!
ob sub, little, pet- wir sind uns inner grundintention zumindest sehr ähnlich meist

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb towel:

@namlhop-

vielleicht mal ein denkanstoss-
die intention passiver iss per se sehr gut vergleichbar!
ob sub, little, pet- wir sind uns inner grundintention zumindest sehr ähnlich meist

Da hast du sicher Recht. Als ich das Glück hatte meine masochistische Seite ausleben zu dürfen, war ich auf jeden Fall passiv. Bei anderen "Spielarten" kann jedoch auch der devote Part durchaus aktiv sein. 

Geschrieben
vor 26 Minuten, schrieb towel:

der devote aktiv?
erklär bitte, was du meinst

Wenn zum Beispiel meine Herrin verlangt verwöhnt zu werden oder bei einem Szenario mit mehr als zwei, ein Sub Handlungen an einem/einer anderen Sub vornehmen soll.

Geschrieben
vor 39 Minuten, schrieb towel:

wo biste dann aktiv, wenn ne aufgabe erfüllst??

Okay, da haben wir wohl unterschiedliche Definitionen von aktiv und passiv ... 

Passiv meint bei mir als Sub, sich zum Beispiel nicht bewegen können, gefesselt, fixiert zu sein.

Aktiv, wenn auch nach Vorgabe (Aufgabe) Handlungen aus zu führen, ggf. die Gefahr Verletzung hervor zu rufen.

Geschrieben

Ich denke auch - es gehört zusammen, aber die Seiten sind doch unterschiedlich !!  Und das ist auch gut so ...

Geschrieben

Ich sehe die Gemeinsamkeit, dass beide Seiten Anerkennung und Wertschätzung und Angenommensein und Sicherheit suchen. Und ich glaub, dass beide eher Kontrolle behalten wollen, der eine kontrolliert, der andere will in kontrollierte Umgebung. 

 

Für Dom bedeutet das, in einer Situation zu sein, wo die Partnerin nicht ablehnen und nicht nein sagen wird. Er hat alles unter Kontrolle. Das gibt Sicherheit. 

 

Für Sub bedeutet es in einer Situation zu sein, wo sie nichts falsch machen kann, weil ja alles auf Ansage geschieht. Das gibt auch Sicherheit.

Für mich noch wichtig, dass mein Partner alles was er macht, macht weil er es will. Und er hat die Kontrolle.

  • 6 Monate später...
Geschrieben

Ich bin zwar Sub, aber kein Seestern der nur passiv ist und alles über sich ergehen lässt. Auch Sub ist im DS als auch SM aktiv. 

Aktion= Reaktion.

Reaktion= weitere Aktion

 

Sub bestimmt die Grenzen ,  die Tabus und No Gos.

Sie kann durch Ampel oder Safewort die Aktion oder Session beenden.

Die wahre Macht liegt da indirekt bei Sub😁

  • 5 Monate später...
Geschrieben

Ein guter DOM achtet sehr darauf wie es dem SUB geht. Er weiß genau was sein Sub berträgt und verschiebet die Grenzen höchstens ganz vorsichtig. De facto hat eigentlich der Sub die Kontrolle; spätestens über das Savewort. 

Geschrieben

Wäre es das gleiche, wäre topping by the bottom also gelebte Dominanz?

Es gibt konträre Vorstellungen, die zufälligerweise (oder Gott sei Dank)  das "Spiel" zu einer gemeinsamen Schnittmenge machen. Somit sind top/bottom kohärent. 

 

Wie Mutter und  Schraube. Trotzdem ist es nicht das gleiche

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Suchen nicht beide Kontrolle. In der Abgabe und in der Annahme. Beide fürchten den Kontrollverlust.

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