Jump to content

Auto


Je****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Auto

 

Das Auto sprang heute morgen nicht an und ich musste mit der Bahn zur Arbeit. Wenn die Kiste warm war, war das kein Problem, aber war sie kalt, rührte sich vorgestern zuerst gar nichts und heute auch beim 3 Umdrehen auch nichts. Jetzt mussten wir mit den Öffis zur Polizei, während der Narr den strikten Befehl bekam, sich endlich um den Wagen zu kümmern. 

In Hamburg geht das ja mit dem öffentlichen Nahverkehr, aber bequemer ist es schon, wenn man Parkplätze hat. 

Wir planten so, dass wir rechtzeitig da waren. 

Es war auch ein recht kurzes Gespräch. Das wir dafür extra das Haus verlassen mussten, war das eine, aber es ging mir ums Prinzip. 

Der Narr war um kurz nach sechs zu hause und zwei Dominas erwarteten ihn bereits. 

“Na, läuft die Kiste wieder?” Er blickte zu Boden. Ich sah einen Funken eines Gedankens, aber Lui sprach ihn nicht aus. Ich ergriff ihn am Schlafittchen und zog ihn zu mir ran. “Das Auto läuft doch wieder, oder?” “Nein Herrin.” 

Meine Hand zuckte und der Narr gleich mit. “Wie war das?” 

“Herrin, das Auto ist wie befohlen in Niedersachsen, aber es ist noch nicht fertig.” Meine Hand berührte seine Wange. “Und wie soll ich morgen zur Arbeit kommen?” 

Er blickte auf: “Mit der Bahn.” Ich gab ihm eine Ohrfeige. “Hat doch heute auch funktioniert.” Ich blickte Esmira an. “Er meint, wir sollen morgen wieder mit der Bahn fahren.” Der Narr zitterte, als Esmira antwortete, denn er verstand unsere russische Konversation nicht. Sie wirkte nett und freundlich, aber was sie sagte und vor allem wie sie es sagte, hätte auch mir in der Haut des Narren Angst gemacht. 

“Ich… .” “Schweigt!” “Ich…” “Schweig!”, wiederholte ich. “U…”

Ich gab ihm eine Ohrfeige. “Knie nieder und entschuldige Dich bei Esmira!” 

Er gehorchte und ging auf die Knie. Esmira hielt ihm ihren Stiefel hin, den er küsste. Er war noch etwas schmutzig. “Wenn Du das ausspuckst, gibt es Ärger!” Ich öffnete mit dem Zehnen seine Beine, “Herrin, ich.”, und trat zu. 

Er stöhnte. “Habe Euch eine Mitfahrgelegenheit organisiert.” Ich lachte und übersetzte. “Ja, die hatten wir heute auch.”, meinte Esmira und meinte den Öffentlichen Nahverkehr. Auch ich glaubte an diesen. 

Ich ergriff den Narren am Haar und zog ihn hoch. Meine Finger griffen seinen Arm und drehten ihn auf den Rücken. “Ist das SSC-konform, was ihr da macht?”, fragte Esmira auf Englisch. “Er hat ein Safeword?” “Ja hat er ‘Karotte’.” Esmira grinste. Lui wimmerte. “Er hasst dieses Gemüse.”, erklärte ich. An Lui gewandt: “Stimmts?” Er streckte mir die Zunge raus und bekam prompt eine Ohrfeige. Esmira fasste nach dieser Geste seinen Hosenbund und öffnete den Knopf, während ich Lui weiter hielt. 

Wir zogen ihn aus. Wir banden ihn auf den Bock. Erst als Lui fixiert war, kam er mit der Antwort heraus. “Harry nimmt Euch morgen mit. Er muss eh in die Stadt und er nimmt Euch wieder mit zurück.” Nun ist es so, dass wir im Süden von Hamburg leben und wenn man dort von “in die Stadt spricht, meint man eigentlich den Ortskern eine 1000 Jahre alten Stadt vor den Toren Hamburgs, die wie 2 andere Städte zwangsvereinigt wurden. “Mit in die Stadt”, war uns nicht geholfen. “Wir wollen aber nach Hamburg.” 

Der Narr stöhnte. “Gott hat ihn bestraft und ihn in die Hände eines Weibes gegeben.”, zitierte er. “Venus im Pelz.”, erklärte ich. Esmira schaute mich verdutzt an. “Ist das nicht aus der Bibel?” Ich gab dem Narren einen Stoß. “Sprich!” “Der erste Teil.” Er verstummte. “Und wie geht es weiter?” Ich ergriff sein Haar und zog seinen Kopf nach hinten. “Rede!” Er bekam noch zwei Ohrfeigen, ehe er ergänzte: “Was muss ich tun, damit er mich bestraft!” 

“Nun, vielleicht der Herrin nicht die richtige Antwort geben.”, überlegte Esmira. 

“Harry weiß, wo Du arbeitest. Es macht einfach keinen Sinn, was Du sagst!”

Ich übersetzte für Esmira. Sie setzte ein Lächeln auf und schlenderte zu einem Regel, auf dem Gerten lagen. “Darf ich?” “Selbstverständlich.” 

Es begann eine Session, in der ich wenig bis gar nicht übersetzte. Esmira sagte auch nicht viel. 

 

Meine Lust, Geschichten zu schreiben hängt an der Konversation und an Kommentaren.

Herrin Jessi

Sklavensau-2400
Geschrieben

Erstmal freut es mich sehr dass du wieder da bist Herrin Jessi 😘😘😘💖

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und der Narr verdient es so behandelt zu werden wenn er immer wieder muckt 😁👍

Geschrieben

Ich will ihn

 

“Ich will ihn ja nicht töten. Er soll leiden. … Ich könnte heißen Kaffee über sie gießen oder Grapfruitsaft in ihre Augen spritzen, oder mit einer Gabel in seine Weichteile stechen.” Zitate aus “Wilsberg - Wellenbrecher”

Das Anna Springer so sadistisch sein kann. Lui warf mir einen abschätzenden Blick zu. Meine Züge blieben unbeweglich. Er lauerte, biss sich auf die Lippen. 

Wir waren heute beim Aufnahmezentrum, um die Flucht Esmira zu melden und zu prüfen, ob sie irgendwelche Geld- oder Sachleistungen bekommen konnte. Als Russin hätte sie theoretisch ja bleiben können, mag der ein oder andere denken, aber man schaue sich die Bilder im TV an und denke an das Berufsverbot für unser Gewerbe in Russland. Als Betreiberin von BDSM-Apartments hätte ihr möglicherweise das Zuchthaus gedroht. 

In der Ukraine war das und in Deutschland ist es (noch) legal, auch wenn es in einigen… . Nein, hier keine Politik. 

Obwohl, keine Politik an einem Abend, an dem eigentlich Politik hätte stattfinden sollen. Während ich auf Lui und das Auto wartete, verrann die Zeit. Ich wollte eigentlich zu einem Fraktionstreffen und außerdem stand ein Mitgliederabend an, wo eine wichtige Entscheidung getroffen werden sollte. Mit dem Auto 10 Minuten. Mit dem Buss wusste ich gar nicht, wie Frau da hinkommt. War da eigentlich ne Bushaltestelle? Wenn dann mit umsteigen.

Ich, die Domina saß wie auf Kohlen und musste schließlich jemandem Bescheid sagen, dass ich zu diesem wichtigen Treffen nicht kommen konnte. Aber es nahm niemand ab. Kein Parteichef, kein Fraktionschef, keine Stellvertreter, das Büro auch nicht, niemand aus dem Vorstand. Schließlich erreichte ich jemanden. Das war 20 Min vor der Sitzung. 

Und wer war Schuld? Lui! 

Ich befahl ihn zwischen meine Beine auf den Boden und nahm seinen Kopf zwischen meine Knie, so dass wir beide weiter den Film gucken konnten. 

Wellenbrecher war zu Gast auf Norderney, wo rein zufällig Overbeck ungenehmigter Weise Urlaub machte, obwohl er krank war. Ein Polizist aus Bielefeld, Kommissar Brokhorst aus Leer und meine geliebte Insa waren auch da. Insa hatte sich seit “Verbotene Liebe” kaum verändert und sah noch genauso aus, wie vor 15 Jahren. “Wie machte die das?” Eine verfängliche Frage für den Narren. “Die wird halt nicht alt.” Grundlagen der Kommunikation. Aussage, gemeint, was ankommt. 

Ich drehte sein Ohr. Mein Fuß wanderte zwischen seine Beine. “Sagst Du das nochmal, bitte?” Wenn ich einen Befehl mit bitte beendete, … , nein, das stimmte so nicht. Obwohl, nicht jeder Bitte war auch ein Befehl. Mein Fuß bewegte sich zwischen seinen Beinen. 

Er schwieg und ich griff nach seinem Haar. Ich fuhr mit den Fingern hindurch, wuschelte es auf. “Nein kleiner Narr. Warum liebe ich Dich nur so?” “Das weiß Gott allein.” Ich gab ihm einen Knuff. “Hey, ich versuche verliebt zu sein.” “Sie war stets bemüht.” Ich streichelte sein Haar. “Findest Du?” “So wie ich heute. Tut mir leid wegen der Versammlung.” 

“Entschuldigung angenommen.” Ich zögerte. “Ich war einfach sauer. Bitte entschuldige auch meine Überreaktion.” “Herrin, ich habe mich entschieden, Dein Narr zu sein. Damit muss ich leben.” “Nein musst Du nicht.” “Wo stecken eigentlich Esmira und Freya?” “Ich habe sie etwas zum Bummeln geschickt.” “Heißt das, wir haben Zeit für uns?” “Ja das heißt das.” 

Ich öffnete den Knopf meiner Jeans, hob die Beine über Lui und streifte sie ab. Ich ließ die Serie weiter laufen, befahl aber Lui, seinen Kopf zu drehen. Die Anwältin musste Sklavendienste für den Bulle aus Bielefeld machen und ihm den Rücken massieren. 

Und Lui? “Leck mich mein Narr!”

Sklavensau-2400
Geschrieben

Sehr interessante Geschichte! Bin neugierig was mit Esmira wird! 😁😁🤗

Geschrieben

Geht mal stoppen

 

Als der Narr diese Worte aussprach, war ich eigentlich schon auf dem Weg nach draußen, aber Esmira hielt mich zurück. "Dein Narr hat nichts gelernt. Ich an Deiner Stelle würde ihn mitnehmen." 

"Neenee, geht ihr mal." Ich blickte Esmira an. Ich blickte Lui an. Ich blickte Freya an. "Was dagegen wenn er mitkommt?" Freya verzog das Gesicht. "Ich will seine Kommentare nicht hören." "Dafür gibt es Knebel." "Außerdem ist das … .", sie brach ab. "Herrin, ich weiß nicht." "Du hast doch diesen Anzug oder? Diesen orangen Knastanzug.", schlug Esmira vor. "Hab ich neulich in einem Deiner Videos gesehen." "Ja, aber der ist im Studio." "Ein paar anständige Ketten, Hand- und Fußschellen …" Ich überlegte: "Dazu der breite Gürtel, wo die kurze Kette befestigt wird… ." "Wow wow wow. Mädels, nun macht mal halblang. " Ich hob den Finger ans Kinn. "Das machen wir!" 

Lui hob die Hände. "Bitte Jessi. Lass mich da raus." Ich blickte Esmira an, die ein bübisches Grinsen aufgesetzt hatte. "Freya, leg dem Narren bis zur Lieblingsfalle einen Knebel und Handschellen an. Sorge dafür, dass er eine Kette um den Bauch bekommt, an der Du die Handschellen befestigst." "Ja Herrin, sofort." Der Narr verzog das Gesicht. 

Freya hatte den Auftrag schnell erfüllt und wir saßen gemeinsam im Auto. Freya fuhr, Esmira saß neben ihr und Lui und ich hinten. 

Ich trug eine schwarze Lederjacke mit dünnen Fäden in Lila, die wie ein Pelz meinen Hals umschlossen. Esmira trug meinen braunen Ledermantel mit Kunstpelz an allen Öffnungen. Freya trug einen Lederrock und ein Lederoberteil, dazu eine Lederjacke in Rot. Auch wenn Rot die Farbe der Herrschaft ist, trug sie dieses, denn heute stand sie über Lui und bekam den Befehl, ihn bei Vergehen zu bestrafen. 

In der Lieblingsfalle schnallte ich mir einen breiten Gürtel um. Der Knebel wurde gegen einen Gesichtsharness mit anderem Knebel getauscht mit einer Ledermaske drüber. Füße mit einer kurzen Kette versehen und die Hände auf den Bauch.. Eine Kette vom Hals verhinderte, dass er die Hände senkte und von den Knöcheln, dass er sie hob, wenn er nicht saß.

Ausgestattet ging es weiter in die Mönkebergstraße, die Einkaufsstraße von Hamburg. 

Bei Galeria begann unsere Shoppingtour. Auf dem Parkplatz fixierte ich seine Handschellen mit einer 10 Zentimeter langen Kette an meinem Gürtel, der stabil genug war, dass ich Lui daran hätte aufhängen können. 

Auf ging es ins Getümmel. 

Wir suchten zusammen die Sachen aus, Freya half Esmira beim Anziehen, der Narr bekam eine Maske auf, Esmira führte die Sachen vor, während Esmira die Sachen auszog, Freya und ich neue suchten,  verschwand die Maske um dann bei Erfolg wieder zum Vorschein zu kommen. 

Es dauerte Stunden und einmal bekam er etwas auf den Arsch, weil mir der Narr zu sehr stöhnte. Einmal war ich kurz vor der Verhängung einer weiteren Strafe, weil er nicht hinterher kam. 

Ein Gewusel. Schuhgeschäft, Kosmetik, ganz normale Sachen zum Anziehen. Das fehlte ja auch alles. 

Der Narr bekam eine große Tasche in die Hände, die er zu tragen hatte, während wir sie langsam füllten. Ihr könnt Euch seine Begeisterung vorstellen. Wie gesagt, er trug die orange Gefängniskluft. 

 

Vielleicht mag sich der eine oder andere an die Reporterin erinnern, die ich am Sonntagmorgen vor einigen Wochen am Teich traf. Adora Mayson. 

LGBTQIA+ wurde genannt und der Grund, warum Gospozha Esmira erst in die Ukraine und jetzt nach Hamburg gekommen war, obwohl sie russische Staatsbürgerin war. Stichwort Frauenrockband aus Moskau.

 

Zum Abschluss lud ich die 4 zu einem Eis ein, was bei Lui eher in Gesicht und Haar landete, als in seinem Mund. Ich bin aber auch gemein heute. 

 

Aber halt. Es war nur der Abschluss unseres Einkaufsbummels, denn Adora hatte noch eine Frage: 

 

"Nach unserem Gespräch neulich habe ich nachgedacht. Ich wäre gerne mal bei einer solchen Session dabei, um zu berichten, was da wirklich passiert." 

 

Ich schaute sie an. "Willst Du sie nicht mal selbst erleben? Ganz lieb?" 

 

Es ging mit dem Auto zurück in die Wohnung, wo wir den Narren in den Käfig sperrten, um dann Modeshow zu machen, denn auch für mich und Freya war etwas abgefallen. 


 

Sklavensau-2400
Geschrieben

Sehr geil geschrieben Herrin Jessi! Der Narr ist bestimmt fix und fertig 😁😁😁

Geschrieben

Auto holen

 

Nach dem Shopping war mit dem Narren nichts mehr los. Dabei sollte er nach unserer Modenschau ja noch das Auto abholen. “Ich kann nicht mehr Jessi.” “Dann klär das mit dem Nachbarn.” “Ich muss erstmal sehen, ob die Kiste überhaupt fertig ist.” 

Ich hob drohend den Zeigefinger. 

“Ja, Jessilee ist fertig.”, verkündete der Narr nach kurzer Zeit. 

“Wer ist Jessilee?”, fragte Esmira erstaunt. Der Narr blickte zu Boden. “Wir holen sie um halb zehn.”  “Wer ist Jessilee?”, wiederholte Esmira. 

Freya schmunzelte. “So hat er unser Auto genannt. Koreanerin.” Esmira schaute mich an. “Du erlaubst das?” “Er ist ein Narr! Manches muss frau ihm durchgehen lassen.”

Etwas unverständig schüttelte Esmira den Kopf. “Merkwürdige Subs in Hamburg.”

“Wieso erst um halb zehn. Wem Du’s heute kannst besorgen, den verschone nicht bis Morgen.” “Weil ich einen Überschuß an Unlust habe und einen Mangel an Energie!” 

“Lui, mich fragt auch keiner nach Lust.” “Du bist ja auch Sklavin, ich bin Narr.” 

Ich sah, wie dem Narren ein Einfall kam. “Es gibt eine Schallplatte, wo der Wolf dem Rotkäppchen in die Stadt abhaut und einem Clown über den Weg läuft, der vorgibt traurig zu sein. Der Wolf meint ‘Du lachst, bis über beide Ohren. Der Clown meinte,  das sei Schminke.’” Freya verdrehte die Augen. 

“Nimmt der eigentlich irgendwas ernst? Die Platte ist so alt wie er selbst!” Ich muss wohl den Kopf geschüttelt haben. 

“So, macht’s gut Mädels. Ich bin dann mal weg!” Freya machte eine Geste, ließ die Hand sinken. Er verschwand. 

Freya blickte mich vorwurfsvoll an. Ich sah ihr ihre Frage an den Augen an. “Ich lasse ihm das durchgehen und Dir nicht, weil er mein Narr ist, und Du meine Sklavin.” 

Sie blickte zu Boden. 

Ich verschwand in der Küche und kam mit einer Flasche Sekt wieder. 

“So, Mädels-BDSM-Abend. Der Narr ist aus dem Haus.” 

Esmiras Augen leuchteten. Sie besah sich die Flasche: “Russischer Krimsekt in Charkiv gekeltert. Meiner alten Heimatstadt, zumindest die letzten 10 Jahre. Wo hast Du den her?” 

“Hast Du vergessen, wie man mich nennt?” “Mafiya Gospozha?” “Ja genau. Mafiadomina. Ich kann alles besorgen.” 

Freya öffnete die Flasche, goß uns ein und wir genossen. 

Ach ja, Aua gabs auch noch.

Geschrieben

Russisches Frühstück

 

2 Esslöffel Lauchzwiebeln

2 hart gekochtes Ei

Salz und Pfeffer

4 Eier

150 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

200 ml Milch

2 ganze Muskatnuss

4 Esslöffel Olivenöl

8 Esslöffel Quark

2 Esslöffel Rote Bete

 

Eine Zutat habe ich unterschlagen. Der Narr wurde losgeschickt, um diese, den frischen Lauch und die Rote Bete zu besorgen. Ob sich der Narr das merken konnte? Er war schließlich ein Mann. 

Ich deckte den Tisch, Freya assistierte Esmira und so waren wir auch schon fast fertig, als sich der Narr bequemte zu erscheinen. Esmira hatte mittlerweile die kleinen Pfannkuchen gebacken und so garniert, dass es richtig lecker aussah.

Lui erschien mit dem russischen Kavier. Wir setzten uns an den Tisch. Freya und Lui saßen an der kurzen Seite und die beiden Herrinnen an der langen. Lui und auch Freya bekamen die Hände auf den Rücken gebunden und wurden von Esmira und mir abwechselnd gefüttert. Warmer Kakao, somit süß und salzig kamen hier zusammen. 

Esmira und ich hatten Zahnstocher auf den Tisch gelegt, womit wir die beiden wahlweise pikten, oder etwas anderes aufspießten. Ich hatte nämlich noch Käsewürfel, Kochschinkenwürfel klein geschnitten, Lachsschinken, einen kleinen Räucheraal, den ich gestern besorgt hatte, kalt geräucherten Lachs und Quark dazu gestellt.  Rührei mit Speck. 

So fehlte es uns an nichts. Die beiden leckten die Speisen von unseren Fingern und auch wir ließen uns gegenseitig probieren. 

Nur den Wodka ließen wir weg. Lui musste ja noch fahren und auch ich hatte noch was vor. 

Nach dem Frühstück machte sich Lui auf zur Werkstatt. Freya widmete sich ihrem Studium und Esmira und ich verschwanden in Richtung Lieblingsfalle. 

Adora wartete schon auf uns. Lydia hatte sie reingelassen. Die beiden hatten sich schon angeregt unterhalten. “Wie war das mit dem SM? Was stimmte von der Öffentlichen Meinung und was stimmte eben nicht und warum. Was unterschied einen Möchtegern-Dom von echtem SM? Was war mit Filmen? “Liebe Adora, guck Dir ‘Love And Leashes’ auf Netflix an, dann weißt Du, was SM ist und wie er funktioniert ohne die Eingeschränkten Personen in Secretary” “OK.”

Unser Spiel begann.

Geschrieben
😁So ein Frühstück würde mir auch gefallen 😁....glaube ich zumindest...
. Obwohl bei/mit Herrin Jessi vielleicht eher weniger....😁
Also nicht persönlich nehmen 😁aber manchmal kommen dir schon "komische" Ideen in den Kopf 🤭🤭🤭
Geschrieben
Naja, so als Submissive Person vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig
Geschrieben

ja so in etwa würde ich das ganze nennen. Freya kämpft gerade um Luft in Esmiras Würgegriff und ich ...

Geschrieben

Die beiden mögen sich. Ich werde aufpassen, das Freya nicht desertiert und mir den Gehorsam verweigert.

Lach, nein, keine Sorge. Wird nicht passieren.

Ein bisschen Ablenkung.

Grins Herrin Jessi

Geschrieben

Es war kurz nach halb vier 

 

Es war kurz nach halb vier und ich lag wach. Wie hatte der Narr gesagt: “Das böse schläft nie.” Doch was war das? Erst ein leiser, dann ein lauter Furz. 

Anatomisch ist es so, dass wir nicht Pupsen können, wenn wir schlafen. Der Narr war also auch wach. Ich stand auf und ging in die Küche. Als ich das Licht anschaltete, blinzelte mich Freya an. Sie saß in ihrem Käfig im Schneidersitz. Es war bis eben stockdunkel gewesen, und sie hatte keine Chance gehabt, sich das Licht anzumachen. “Guten Morgen Herrin.” Ich ignorierte sie. Ich öffnete den Kühlschrank und nahm mir ein Glas Milch. Ich schloss die Kühlschranktür, löschte das Licht und verließ die Küche, in der es wieder dunkel wurde, als ich die Tür schloss. Ich warf einen Blick in Esmiras Zimmer und stellte erstaunt fest, dass sie wach war. Sie hatte ein Buch in der Hand und auf dem Schoß.

“Kannst Du nicht schlafen?” Sie blickte mich an und lächelte. “Nein, irgendwie nicht.” “Was liest Du?” Sie hob den Titel und ich war erstaunt. “Die Leiden des jungen Werther?” “Ja, das stand hier. Ich hab vergessen, dass Goethe auch Roman geschrieben hat. Ich hatte ihn nur als Dichter im Kopf. Das Deutsch fällt mir nicht leicht, aber ich kann es ganz gut lesen. Ich hätte ihn lieber in Latein” “Latein?” Ich war irritiert. “Na die Schrift.” “Ach ja, wir schreiben ja Latein, Ihr schreibt kyrillisch.” Ich musste lachen. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Auch mir fiel es nicht leicht, die deutsche Schrift zu lesen. 

“Der Werther ist sinnlos. Der bringt sich eh um.” Esmira grinste. “Aber er leidet auf dem Weg dorthin. Ich habe es in der Schulzeit gelesen. Eine Freundin hat es mir empfohlen und wir haben uns gegenseitig daraus vorgelesen. Das waren Zeiten.” Ihre Augen. 

“Freya ist wach. Lui so halb. Wollen wir gemeinsam lesen?” “Laß Deinen Gatten schlafen.” 

“Alexander Puschkin hab ich auch auf Deutsch. Wie wäre es?” “Doch nicht etwa Zar Saltan.” “Genau den.” Kleiner Einschub. In den 80ern des letzten Jahrhundert besuchten Schallplattenmacher der DDR die SU und verfolgten dort, wie alle Kinder in dieser Oper an den Lippen hingen und quasi jedes Wort leise mitsprachen. 

Esmiras Augen leuchteten. “Wie wärs mit ‘Der Untergang des Hauses Usher’ (1839) von Edgar Allan Poe als drittem Buch?” “Du bist verrückt.”

Ich holte Freya aus dem Käfig. Wir setzten uns im Wohnzimmer auf den Boden mit einer Kerze in der Mitte. Im Schein ihres Lichtes lasen wir gebannt die Romantik. 

“Glänzt ein Mond in ihrem Haar, auf der Stirn ein Sternlein klar. Und ihr Stimmchen klingt so hell, wie im Wald ein Rieselquell.” Puschkin. 

Ihr vermisst SM? Ihr unterschätzt die Kreativität zweier Sadistinnen. Ein Klammerbeutel lag zwischen uns nach jeder Geschichte bzw nach jedem Wechsel wurde Freyas Haut gefaltet und einer dieser Klammern angesetzt. So verging die Nacht. 

Ein bisschen wie im Club der Toten Dichter, nur waren wir eben Mädels.

Sklavensau-2400
Geschrieben

Ihr habt euch eine schöne Nacht gemacht und Freya musste das klammerbrett sein nicht schlecht die Idee Herrin Jessi 😁

Geschrieben

Die Farben der Ukraine zeichneten sich auf Freyas Rücken ab. Ich hatte gedacht, dass Esmira das dominantere blau nehmen wollte, aber nein, sie entschied sich für gelb, weil das blau in der Flagge über dem gelb stand.

Ich setzte meine roten Klammern in etwas größerem Abstand daneben.

Geschrieben

Na da Freya nicht auf ihrem Rücken Klammern setzen kann, hat das einer von uns gemacht, wenn sie mit dem Lesen fertig war.  In die Mitte. Links Esmira und rechts ich.

Geschrieben

Nein, dass sind nur blau gelb, darum ja Rot im Abstand dazu.

×
×
  • Neu erstellen...