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Strafen von Dom


di****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

Es gehört entweder dazu und dann sollte es beiden am Ende etwas geben. Da muss ein Top natürlich Augenmaß behalten, was geht und was nicht. Da geht's auch nicht um Verhaltensänderung, denn das würde man auf anderem Weg effektiver erreichen. Es ist am Ende ein Funishment, entweder weil es der Einstieg in eine Schmerzsession ist oder weil Bottom es braucht, um das Machtgefälle zu spüren.

 

Oder es ist etwas wirklich gewaltig schief gelaufen, dann ist ein Gespräch angebracht. Und Top sollte sich schämen Probleme der Beziehungsebene durch Strafen stumm zu schalten. Denn es löst das Problem nicht. 

 

Wenn Top also das Gefühl hat, dass eine Strafe nötig sei, Top sich dabei aber unwohl fühlt, dann ist Strafe nicht das richtige, dann muss man in die Beziehungsarbeit gehen und ggf. die Beziehung beenden, wenn Bottoms verhalten inakzeptabel ist.

 

Und man kann eine DS-Beziehung auch ohne "Strafe" führen, wenn man sich mit dem Konzept unwohl fühlt oder es nicht ernst nehmen kann.

bearbeitet von Teaspoon

Da würde ich dir größtenteils sogar recht geben @Teaspoon.

Und Verhaltensänderung geht dann am Ende eher positiv. Ein Meideverhalten kann es unter Umständen sicher auch geben. Ob das dann für wen im negativen Sinne was ist, wäre individuell.

Ebenfalls Verhaltensänderung durch Reue. Wofür es die Bestrafung allerdings nicht zwangsläufig bräuchte. 

Situative Verhaltensänderung geht bei mir sicher immer durch Maßregelungen und kurz und knapp oft sogar noch besser als durch verbale Sätze, jetzt doch mal bitte... Aber man kann natürlich normal mit mir grundsätzliche Dinge besprechen.

 

Leute 🤔🤔🤔 keiner von euch hat hier die Frage richtig beantwortet, so traurig! Ich hab keine Subs gefragt und auch nicht welche Strafen... Ich wollte die Emotionen von den Doms wissen, wie sich sich fühlen!?? Es bringt hier einfach nix!??! Kann doch nicht so schwer fallen zu schreiben 😒😒 ich guck auch nicht mehr rein!

vor 4 Minuten, schrieb dieRonja:

Leute 🤔🤔🤔 keiner von euch hat hier die Frage richtig beantwortet, so traurig! Ich hab keine Subs gefragt und auch nicht welche Strafen... Ich wollte die Emotionen von den Doms wissen, wie sich sich fühlen!?? Es bringt hier einfach nix!??! Kann doch nicht so schwer fallen zu schreiben 😒😒 ich guck auch nicht mehr rein!

Wenn du die korrekte Antwort weißt, warum fragst du denn dann? 

Offen gestanden war mir nicht klar, was du eigentlich wissen wolltest, insofern verstehe ich durchaus, dass die Diskussionsteilnehmer vielleicht Dinge in deine Frage interpretiert haben. 

Darüber hinaus: warum soll eine Sub nicht über die Emotionen ihres Herrn Bescheid wissen? Über seine Gedanken, die ihn zu bestimmten Handlungsweisen veranlassen? Soll tatsächlich Paare geben, die miteinander reden. 

Im Übrigen dürfte es kaum die eine Emotion geben...

Als Dom gibt es Momente, wo ich selber Kämpfe, die Strafe nicht abzubrechen, zu erleichtern oder ähnliches. Kommt ganz auf die Reaktion und Körpersprache vom sub an

vor 59 Minuten, schrieb dieRonja:

Leute 🤔🤔🤔 keiner von euch hat hier die Frage richtig beantwortet, so traurig! Ich hab keine Subs gefragt und auch nicht welche Strafen... Ich wollte die Emotionen von den Doms wissen, wie sich sich fühlen!?? Es bringt hier einfach nix!??! Kann doch nicht so schwer fallen zu schreiben 😒😒 ich guck auch nicht mehr rein!

Ich verstehe deinen Frust, @dieRonja. Es wird immer viel schwadroniert in diesen Themen, das liegt m. E. in der Natur der Sache, weil jeder so seine eigenen Gedanken verfolgt. Meistens sind zwischendurch aber auch ein paar konkrete Antworten vorhanden. Z. B. meine 😄

Und je konkreter der Text ist, umso weniger wird ruminterpretiert. Hier stellt sich unter "Strafen" jeder etwas anderes vor. Vom spielerischen Anfang einer tollen Session bis hin zur ernsthaften Enttäuschung.

Deswegen sind konkrete Beispiele und Schilderungen immer Gold wert. Damit die Leser den Kontext im Sinne des TE verstehen können.

Ja, es gibt Strafen die müssen sein außer erzieherischen Maßnahmen. Oder gegebenenfalls um das Sklavin ihren Wert aufzuzeigen. Wenn da irgendwas am „ Arsch „ vorbei geht. Dann läuft absolut was falsch. Nichts, aber auch rein gar nichts kann einem Herrn egal sein. Das hat was mit Verantwortung aber auch mit Respekt zu tun.

Vor 1 Stunde, schrieb DevoteVorführung:

Wenn du die korrekte Antwort weißt, warum fragst du denn dann? 

Offen gestanden war mir nicht klar, was du eigentlich wissen wolltest, insofern verstehe ich durchaus, dass die Diskussionsteilnehmer vielleicht Dinge in deine Frage interpretiert haben. 

Darüber hinaus: warum soll eine Sub nicht über die Emotionen ihres Herrn Bescheid wissen? Über seine Gedanken, die ihn zu bestimmten Handlungsweisen veranlassen? Soll tatsächlich Paare geben, die miteinander reden. 

Im Übrigen dürfte es kaum die eine Emotion geben...

Weil ich es gerne aus der sich des Doms erfahren möchte, wie er sich dabei fühlt oder wie es ihm geht oder ob es ihm egal ist und er sein Schema durch zieht....

Mir geht es nicht da drum wie man straft oder was oder so sondern was der Dom dabei Fühlt

vor 14 Minuten, schrieb dieRonja:

Mir geht es nicht da drum wie man straft oder was oder so sondern was der Dom dabei Fühlt

Dann frag ihn, was er dabei fühlt. 

Was nützt es dir zu wissen, wie mein Partner sich dabei fühlen würde? (Außer dass es halt Gründe hat, warum Strafen nicht Bestandteil unserer Dynamik sind...)

Also ich möchte nicht, dass mein Dom sich schlecht fühlen miss, wenn er mich bestraft. Das kann dann bei mir liegen. 

Mein Herr mag es, wenn ich mich an Regeln halte und gehorsam bin. Wäre das grundsätzlich nicht der Fall, wäre es überflüssig für ihn.

Wenn ich das dann nicht bin, so zieht er dann wenigstens aus der Strafe Genugtuung. Das ist sein original Wort. 😉 Nein, er hat 0 ein schlechtes Gewissen, wenn ich das seiner Ansicht nach verdient habe. Und das liegt in seinem Ermessen, was er mir zumutet. Er tut das dann auch gerne, ich soll dann leiden. (Und den Fehler so schnell zumindest nicht wiederholen). 

Alles woraus er bei Bestrafungen nichts mehr zieht, braucht er nun nicht, kann er aber je nach Grund. 

Sobald er ein Problem damit hat, lässt er es. Spätestens bei Beziehungsfragen oder so, stellt sich die Frage für ihn nicht mehr. 

Warum sollten Doms etwas tun, wo sie nicht (mehr) sind oder es ihnen schlecht dabei geht? Das ergibt für mich keinen Sinn. 🙃

Und Nein, mein Herr leidet nicht mit! Warum sollte er das? 

Und er halst sich doch nicht ernsthaft was auf, worauf er keinen Bock hat. Ich meine Doms müssen nicht irgendwas bestrafen! 

Vor 35 Minuten , schrieb Teaspoon:

Dann frag ihn, was er dabei fühlt. 

Was nützt es dir zu wissen, wie mein Partner sich dabei fühlen würde? (Außer dass es halt Gründe hat, warum Strafen nicht Bestandteil unserer Dynamik sind...)

Also ich würde Ja gerne mein Dom fragen, wenn ich ein hätte!! Darum hab ich euch ja gefragt 😒

vor 3 Minuten, schrieb dieRonja:

Also ich würde Ja gerne mein Dom fragen, wenn ich ein hätte!! Darum hab ich euch ja gefragt 😒

Dynamiken sind verschieden und wie ihr mit Strafen umgeht, was es euch fühlen lässt und was da alles dran hängt, das ist wahrscheinlich individuell. Und solche Sachen können sich auch bei verschiedenen Partnern verschieden anfühlen.

 

Doms sind ja alle verschieden @dieRonja. Du brauchst nur nach "Erziehung" fragen, dann erhälst du diverse Meinungen.  Einige wollen fast schon sowas wie "blinden Gehorsam", andere finden die Auflehnung auch mal spannend, irgendwelche mögen Mischformen. Einige wollen "Herr" genannt werden und andere finden das "albern". 

Und bei Brat geht's so richtig auseinander. 😉

Wenn du deine gewünschten Empfindungen ausfindig machen kannst, findet sich da meistens ein passendes Gegenstück 👍 

vor einer Stunde, schrieb dieRonja:

Mir geht es nicht da drum wie man straft oder was oder so sondern was der Dom dabei Fühlt

OK, hatte ja bei meinem Beitrag extra geschrieben "wenn ich das jetzt richtig verstanden habe". Bin aber auch nicht die Einzige die am Rätseln war, worauf du eigentlich hinaus möchtest. Daran sind dann nicht alle anderen schuld, du hättest dich konkreter ausdrücken müssen. 

Aber auf jeden Fall ein interessantes Thema, jetzt wo ich weiss was du wissen möchtest. 

Man könnte ja auch mal bei verschiedenen Situationen fragen, was ein Dom dabei genau fühlt. Nicht nur bei Strafen. Und jeder Dom könnte dabei auch auf seine persönlichen Vorlieben ein wenig eingehen. (Nur so eine Idee.) 

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb dieRonja:

Leute 🤔🤔🤔 keiner von euch hat hier die Frage richtig beantwortet, so traurig! Ich hab keine Subs gefragt und auch nicht welche Strafen... Ich wollte die Emotionen von den Doms wissen, wie sich sich fühlen!?? Es bringt hier einfach nix!??! Kann doch nicht so schwer fallen zu schreiben 😒😒 ich guck auch nicht mehr rein!

Vielleicht hat mein Herr die Tage noch Zeit was dazu zu schreiben. 🙂 Bei uns gehören Strafen dazu. Aber Punishment, nicht Funishment. Die kommen allerdings nur noch ganz selten vor. Aber wenn es passiert, ist es für uns beide keine schöne Sache. 

bearbeitet von slavejaykay
Am 9.4.2026 at 09:08, schrieb dieRonja:

Ich möchte gerne wissen wenn Doms eine Strafe aussprechen die wirklich mal sein muss ja strafen kann man immer! Es geht jetzt um eine Strafe die wirklich mal sein muss und ihr müsst die mal setzen und wisst der andere hat da wirklich dran zu knabbern aber ihr könnt das Auffangen, geht es euch da auch schlecht und denkt drüber nach... Oder geht es euch am Arsch vorbei?? Oder macht ihr euch da keine Gedanken drüber?

Ich denke, Strafen sollten gut überlegt sein. Und zudem passgenau (d.h. kein phantasieloses Spanking in allen Fällen). Und dann gibt es doch  eigentlich keinen Grund damit zu hadern, oder. 

 

Wobei ein Auffangen in bestimmten Fällen immer erfolgen sollte. Die Überlegung, dass es aber ggfls. übertrieben gewesen sein könnte, sicherlich auch. 

 

Im Übrigen haben Belohnungen eh den nachhaltigeren Effekt, was aber mit dem mindset mancher BDSMler*innen leider selten vereinbar ist. 

 

Weitergehende öffentliche Aussagen dazu könnten zu empfindlichen "Strafen" führen, weshalb sie vorerst unterbleiben. 

Am 9.4.2026 at 09:08, schrieb dieRonja:

 eine Strafe die wirklich mal sein muss 

Ich hänge da immer wieder bei der Frage, ob und wann eine Strafe wirklich sein muss - das Wort "wirklich" bedeutet für mich dann schon eine Enttäuschung oder Verletzung, die durch Strafe eigentlich schon nicht mehr alleine gut gemacht werden würde, das aus der Welt zu schaffen. 

Wo fängt "wirklich" an? Welche Regeln sind so bedeutend, dass es tatsächlich ernst wird? 

Ist die Strafe dann nicht der symbolische Abschluss, nachdem der eigentliche Punkt geklärt ist?

Wenn Strafe Teil der Dynamik ist, dann doch deshalb, weil beide Seiten das möchten - die klare Konsequenz für x ist dann y und das wird für den Monat kein Vergnügen - macht aber im Kopf das Gefühl für diese Art der Beziehung "rund".

Was aus meiner Sicht "wirklich" sein muss ist, dass ich ein Zeichen geben, die Dinge zu bemerken, wenn ich Wünsche und Erwartungen äußere und das sowohl anerkennend bei Umsetzung, wie auch die Nachlässigkeit - muss da Strafe jetzt "wirklich" sein? Ist es schon Strafe, zu sagen, "du übst das jetzt so lange, bist du das richtig machst."?

 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Im Übrigen haben Belohnungen eh den nachhaltigeren Effekt, was aber mit dem mindset mancher BDSMler*innen leider selten vereinbar ist. 

Nicht bei jeden. Bei mir hat die Enttäuschung meines Herrn und die Strafen mehr gefruchtet als Belohnungen. Daher braucht es nur noch ziemlich selten Bestrafungen. Und das hatten nichts mit irgendeiner Denkweise zu tun.

 

bearbeitet von slavejaykay

jack@jackXjacqueline:

Am 9.4.2026 at 09:08, schrieb dieRonja:

Ich möchte gerne wissen wenn Doms eine Strafe aussprechen die wirklich mal sein muss ja strafen kann man immer! Es geht jetzt um eine Strafe die wirklich mal sein muss und ihr müsst die mal setzen und wisst der andere hat da wirklich dran zu knabbern aber ihr könnt das Auffangen, geht es euch da auch schlecht und denkt drüber nach... Oder geht es euch am Arsch vorbei?? Oder macht ihr euch da keine Gedanken drüber?

Wie man Strafen handhabt, und da werden sicherlich die meisten beipflichten, ist sehr individuell. Wie @slavejaykay schon schrieb: Das man immer strafen kann (und das dann eben im lustvollen Sinne, das so genannte "Funishment") sehe ich persönlich nicht so. Lustvoll ist bei uns einfach SM, in einer Form, die eben jene, die die Intensität anders einordnen, oft als Strafe missinterpretieren. Beispielhaft dazu die Kommentare, die wir ab und zu unter unseren etwas heftigeren Spurenbildern erhalten, die aus einer reinen SM-Session stammen, in denen dann gefragt wird: "Wofür wurdest du bestraft?"

Strafen sind bei uns tatsächlich Strafen, wie man sie sich im Allgemeinen vorstellt: Die sind kein Spaß, haben nichts mit Lust zu tun und von diesen Momenten teile ich auch keine Einblicke. Und obschon Strafe als ein Instrument zur Manipulation immer auch in einem gewissen Maß so wirkt, besteht meine Motivation nicht darin, wie üblich damit Verhaltenslenkung zu betreiben. Für mich, für uns, dient sie primär der Absolution. Und die Durchführung ist auch ein Zeichen von Konsequenz, dass Grenzübertritte der Herrschaft gegenüber nicht toleriert werden. Eine Verhaltenslenkung ist bei ihr zudem auch praktisch nicht mehr vonnöten: Sie weiß, was sie falsch gemacht hat und das muss ihr nicht weiter verdeutlicht werden.

Wie ich mich dabei fühle? Nun, wenn eine Strafe nötig wird, bin ich erstmal enttäuscht, dass es soweit gekommen ist. Dabei muss ich meine Sklavin höchst selten noch bestrafen, da sie ihre Position aus Überzeugung lebt und nicht nur in meinem Interesse gehorsam ist. Sie möchte es grundsätzlich von sich aus sein. Dennoch kann es passieren, dass ihr aus Fahrlässigkeit Fehler unterlaufen. Und die werden eben bestraft. Milder als ein vorsätzliches Vergehen, aber trotzdem bestraft. Einem Henker, der keinen Bezug zum betreffenden Menschen hat, würde es vermutlich am Arsch vorbeigehen. Er übt sich beim Strafen nur in Erziehung. Ich als Herrschaft habe aber eine Beziehung zu ihr, und diese in meinem Fall nicht nur auf D/s-Ebene, sondern auch eine Liebesbeziehung. Und ich müsste schon frei von Empathie sein, wenn ich dabei nichts fühlen und kein Mitleid haben würde. Mitleid nicht im abfälligen Sinne von "ich bemitleide dich", sondern "ich leide mit dir". Und das ist dann eben keine Session mehr, in der man frei von diesen Gefühlen agiert. Eine Strafe ist hierin zweckmäßig, kühl, schweigsam, steril. Sachlich, wenn man so will, aber niemals unmenschlich. Man führt sie durch, fängt sich auf, ist hinterher erleichert, und die Sache ist bereinigt.

vor 3 Stunden, schrieb slavejaykay:

Nicht bei jeden. Bei mir hat die Enttäuschung meines Herrn und die Strafen mehr gefruchtet als Belohnungen. Daher braucht es nur noch ziemlich selten Bestrafungen. Und das hatten nichts mit irgendeiner Denkweise zu tun.

 

Das kommt natürlich vor. 😊

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