Jump to content
Lisa96

Zahl-Fetisch bei Frauen

Recommended Posts

Lisa96
Geschrieben

Hallo Ihr da draußen  :bite:
Heute werfe ich mal ein Thema in "den Raum" um Eure Meinung dazu zu hören, in der Hoffnung und mit der höflichen Bitte, dass es zu keinem Trashtalk kommt und Ihr mir einfach mal Eure offene Meinung sagt...
Ihr habt sicherlich (fast) alle schon mal von "Geldsklaven" gehört. Leute, deren Fetisch es ist, sich von Damen finanziell ausnutzen zu lassen.
Hierzu möchte ich heute mal den Mut fassen und Euch beichten, dass auch ich einem solchen Fetisch fröne...
Vielleicht ist euch ja nicht entgangen, dass ich eine Frau bin. Lasst mich noch ergänzen, dass ich 22 und schon immer lesbisch bin. Vor ein paar Jahren habe ich mal in ner Umkleide im Schwimmbad an Söckchen meiner Kabinennachbarin geschnüffelt, da mich der Duft von Füßen immer sehr erregt. Sie hat mich dabei erwischt und mir gesagt wenn ich ihr Geld gebe, dann darf ich weiterschnüffeln. Diese Situation hat mich dann noch mehr erregt und seit dem zahle ich ab und an - meist völlig anonym - Geld an Frauen, die mich dafür auch noch auslachen <schäm>
Gibt es Menschen, die meine Neigung/Leidenschaft vielleicht sogar verstehen?

Sharya
Geschrieben (bearbeitet)

Naja... ich kann es nicht wirlich verstehen, aber ich kann mir grob erklären, wie es zu diesem Verhalten bei Männern kommt, ich denke bei dir als Frau ist das in dem Fall sicher ähnlich. Etwas wichtiges von sich herzugeben und dafür im Endeffekt keinen Dank zu bekommen sondern eher gedemütigt zu werden. Wenn ich ehrlich bin finde ich das allerdings nicht schlimm, es ist dein Geld und in meinen Augen erfüllt Geld nur einen Zweck, nämlich einen Menschen (nach Befriedigung der Grundbedürfnisse) glücklich zu machen. Wenn das bei dir auf diese Art passiert ist das doch ok, im Endeffekt kommt es doch nicht darauf an, was du mit dem Geld machst, sondern das Ergebnis in der Gefühlswelt.

bearbeitet von Sharya
Geschrieben

Das ist in der Tat eine ungewöhnliche Konstellation. So selten scheint der Fetisch ja gar nicht mehr zu sein, aber devote Frauen sind hier sehr selten. Ich meine, es ist dabei vor allem der Aspekt der zusätzlichen Demütigung, der es ausmacht. (Ob er evtl. dadurch entsteht, dass man sich selbst noch weiter herabsetzt, indem man für ohnehin eigentlich eher demütigende Dinge auch noch bezahlt?) Ich finde das auch völlig ok, es soll jeder auf seine Art glücklich werden (und es finden sich ja auch immer Menschen, die zusammenpassen).

irgendwiedevot
Geschrieben (bearbeitet)

Das Problem bei Geld ist nunmal, daß es... eben Geld ist. Was tun wir Menschen in der Wirtschaft nicht alles, um an Geld zu kommen. Wir verkaufen einen erheblichen Teil unserer Lebenszeit und Lebenskraft an oftmals ziemlich eklige Unternehmer-Typen um dafür bezahlt zu werden. Wenn mich mein Chef fragt, ob ich gerne dort arbeite, sage ich ja wohl kaum, daß ich ihn für einen total widerlichen Typen halte, der mich regelrecht krank macht... sondern sage ihm, daß ich gerne dort arbeite und gut mit ihm professionell zusammenarbeite. Auf gut deutsch: ICH HEUCHEL.

Wer den Fetisch hat, jemanden Geld zu geben, um dafür... naja... WAS AUCH IMMER für ein Verhalten zurückzubekommen, MUSS damit rechnen, daß die Person, die das Geld nimmt, ihm quasi jeden Mist erzählt, einfach nur um an das Geld zu kommen.

Was also genau ist nun der Fetisch? Wenn es darum geht, IRGENDJEMANDEM Geld zu geben... wieso nicht den Ärmsten und Bedürftigsten? Ach so... die wären ja dankbar. Wenn also die Ärmsten Dich wie den letzten Dreck behandeln... dann würdest Du ihnen das Geld geben? Dann schlage ihnen das vor. Ich bin sicher, es werden sich genug Obdachlose und Hartz4-Empfänger finden lassen, die bereit sind, das zu tun.

Ach... das ist DOCH nicht der Fetisch? Tja... und genau damit sind wir beim Ausgangsproblem. Das Problem bei Geld ist nunmal, daß es... eben Geld ist.

Ich persönlich glaube nicht an "Geld-Fetisch". Geld selber ist eben das gesellschaftlich entscheidende Tauschmittel mit dem nahezu alles eingetauscht werden kann. Das einzige, was man nicht kaufen kann, sind bestimmte Gefühle (Liebe, Hass, Loyaität, Angst, etc). Ich glaube, daß all diejenigen, die glauben, einen Geld-Fetisch zu haben, ein bestimmtes Gefühl suchen. Und ich halte es für wahrscheinlich, daß dies auch ohne Geld erreichbar ist.

Wenn man einmal die Erfahrung eines ganz besonderen Kicks im Zusammenhang mit Geld gemacht hat, ist das natürlich im Hirn sehr prägend. Aber wo ist nun genau der Unterschied zu einem Automaten-Zocker, der beim ersten mal den Kick des besonderen Gewinns gemacht hat?

Ich weiss. Zum Teil gemeine Fragen und Aussagen. Mal wieder mache ich etwas "kaputt". Und das nur, weil ich die Dinge versuche, so darzustellen, wie sie nunmal sind. Oder?

bearbeitet von irgendwiedevot
Sharya
Geschrieben

@irgendwiedevot zu dem "dem Chef sagen, dass er....": das hat mein Herr damals gemacht, als er sich entschieden hat selbstständig zu werden. Und wie er mir sagte hat er sich danach ziemlich euphorisch gefühlt. ;)

Was Geld angeht... naja... man verkauft seine Lebenszeit und seine Fähigkeiten ... andere verkaufen ebenso als Gelddom ihre Lebenszeit. Ich sehe die auch als Arbeitnehmer bzw. Unternehmer. Heisst ich tätige ein Geschäft. Der soziale Gedanke von dir passt aber nicht ins Schema, man verbräm nicht seine Lebenszeit um das Geld dann Leuten zu schenken, sondern man sucht sich vollkommen unsozial das aus, was einem gefällt, warum soll man dann gerade im Fetschbereich plötzlich anderen unter die Arme greifen. Wobei Gelddominas durchaus auch eine gewisse Bildung und Erfahrung mitbringen, was der ü815 Harzer eher in seltenen Fällen hat.

zahlsklave
Geschrieben

habe ich noch nie gehört ... ich dachte immer das machen nur männer. aber wenn es dir gefällt warum nicht ;)

ontheBeach24
Geschrieben
Am ‎19‎.‎12‎.‎2017 at 16:00, schrieb Lisa96:

Hallo Ihr da draußen  :bite:
Heute werfe ich mal ein Thema in "den Raum" um Eure Meinung dazu zu hören, in der Hoffnung und mit der höflichen Bitte, dass es zu keinem Trashtalk kommt und Ihr mir einfach mal Eure offene Meinung sagt...
Ihr habt sicherlich (fast) alle schon mal von "Geldsklaven" gehört. Leute, deren Fetisch es ist, sich von Damen finanziell ausnutzen zu lassen.
Hierzu möchte ich heute mal den Mut fassen und Euch beichten, dass auch ich einem solchen Fetisch fröne...
Vielleicht ist euch ja nicht entgangen, dass ich eine Frau bin. Lasst mich noch ergänzen, dass ich 22 und schon immer lesbisch bin. Vor ein paar Jahren habe ich mal in ner Umkleide im Schwimmbad an Söckchen meiner Kabinennachbarin geschnüffelt, da mich der Duft von Füßen immer sehr erregt. Sie hat mich dabei erwischt und mir gesagt wenn ich ihr Geld gebe, dann darf ich weiterschnüffeln. Diese Situation hat mich dann noch mehr erregt und seit dem zahle ich ab und an - meist völlig anonym - Geld an Frauen, die mich dafür auch noch auslachen <schäm>
Gibt es Menschen, die meine Neigung/Leidenschaft vielleicht sogar verstehen?

     hallo :)

    Also ich kann das nicht so ganz verstehen, entweder ich mache es gerne und umsonst oder ich lasse es. Würde mir nicht einfallen da Leute abzuzocken.


×