Der berüchtigtste Clown dürfte wohl Pennywise aus dem Roman ES von Stephen King sein. Er gilt als mitverantwortlich für das sogenannte Horrorclown-Phänomen, das seit den 1980er-Jahren, beginnend in den USA stattfindet. Dabei handelt es sich um Personen, die sich in gruselige Clownskostüme kleiden, um andere damit zu erschrecken. Dieses Phänomen ist wiederum mitverantwortlich für die s.g. Coulrophobie, der panischen Angst vor Clowns. Coulrophilie, die Liebe zu Clowns, ist die andere Seite dieser Medaille. Ein Fetisch von Leuten, die Clowns sehr mögen oder es erregend finden, sich selbst als Clown zu verkleiden.
Nicht alle Menschen, die Coulrophilie mögen, stehen auf die gleiche Art von Clowns. Oft ist ihre Vorliebe von klassischen Clowns aus der Popkultur, aus Filmen oder Fernsehen inspiriert. Ihre Clowns-Kostüme können lustig, sexy oder beängstigend sein. Zur Coulrophilie gehört jedoch meist mehr als das Anziehen einer roten Nase. Es wird oft auch herumgeblödelt. Kitzeln, dass Werfen von Sahnetorten und allgemein Dinge, die Clowns tun, um ihr Publikum zum Lachen zu bringen.