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Wie empfindet ihr Schmerzen?


Li****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 31 Minuten, schrieb towel:

scho jahre vor ex  und jo, erstma besser, schnell wieder nix!

und nun auch schon wieder jahre, ne

Dann scheint eine Pause nur kurzzeitig was zu bringen. Dann müssen wir wohl damit leben, leider.

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Jacqueline89:

Dann scheint eine Pause nur kurzzeitig was zu bringen. Dann müssen wir wohl damit leben, leider.

*schnüff

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb towel:

*schnüff

*Taschentuch reich*  🙂

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Teaspoon:

Kratzen macht auch Spuren. 😅

aber dat iss nich wie hämatome...

Geschrieben

Ich bin schmerztechnisch nicht sonderlich belastbar, steuere aber auch gern meine Eindrücke zum Thema bei. 
 

Wie ich Schmerzen wahrnehme ist stark von der Tagesform und vom Erregungslevel abhängig. Auch, wenn es um die selbe Körperstelle und die gleiche Handlung zum Auslösen des Schmerzes geht. Einmal tut es einfach nur weh und ich atme den Schmerz weg so gut es geht. Ein anderes mal pusht es mich in meinem Lustempfinden. 
 

Beim zweiten Fall fühlt es sich sehr ähnlich an, wie du es beschreibst @LittleSUBmarine.

Einen Moment lang scheint mein Körper zu grübeln wie er das empfundene bewerten soll. Dann, nach gefühlt einer Ewigkeit, die aber vielleicht nur 1-2 Sekunden dauert durchströmt mich ein Kribbeln, Wärme, die Lust und der Wunsch nach mehr breiten sich in mir aus. Es ist, als ob ein kleines Männlein mit jedem neuen Impuls eine weitere Treppenstufe erklimmt, am Ende der Treppe wartet die Schwelle hin zum Orgasmus. 
 

Dabei gibt es für mich nur einen recht engen Korridor hinsichtlich Stärke und Rhythmus des empfundenen Schmerzes, um selbigen für mich als lustfördernd zu empfinden. Da zählt dann auch das ganze Setting hinein. Die Umgebung, mein Stresslevel/ emotionales Befinden etc. 
 

Ich bin also kein leichter zu bespielender Gegenpart, schätze ich. Mit der Zeit habe ich aber auch für mich selbst aus der Not eine Tugend gemacht und genieße bestimmte Schmerzen auch einfach für meine Göttin, in dem Wissen, dass sie meinen Anblick dabei schätzt und ich gewisse sadistische Züge auf diese Weise bedienen darf. 

Geschrieben

Vielen Dank, dass du mich an deinem Empfinden teilhaben lässt @Toy4her. 🤗

vor einer Stunde, schrieb Toy4her:

Es ist, als ob ein kleines Männlein mit jedem neuen Impuls eine weitere Treppenstufe erklimmt, am Ende der Treppe wartet die Schwelle hin zum Orgasmus. 

Du kannst allein durch den Schmerz zum Orgasmus kommen? Ohne anderweitig stimuliert zu werden?

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb LittleSUBmarine:

Vielen Dank, dass du mich an deinem Empfinden teilhaben lässt @Toy4her. 🤗

Du kannst allein durch den Schmerz zum Orgasmus kommen? Ohne anderweitig stimuliert zu werden?

Das ist eine gute Frage. Darum die „Schwelle“ am Ende der Treppe in meinem Bild. Einzig durch Schmerz allein wohl eher nicht. Gewisse Schmerzen bringen mich einem Höhepunkt näher oder können, bei bestehendem, hohen Erregungslevel dann der letzte „i“-Punkt sein, der einen Höhepunkt auslöst. Ich muss aber auch dazu sagen, dass SM nicht den größten Stellenwert bei mir einnimmt, so dass da sicher noch einiges unerkannt in mir schlummert. Wir haben einfach andere Prioritäten und ich hätte auch arge Sorge bei Lustschmerz und Subspace unkontrolliert einen Höhepunkt zu erreichen. Klar, die Entscheidung darüber obliegt nicht mir, ist aber auch seitens meiner Göttin aktuell nicht das Ziel. 

Geschrieben
Am 28.10.2023 at 20:39, schrieb Toy4her:

Einen Moment lang scheint mein Körper zu grübeln wie er das empfundene bewerten soll. Dann, nach gefühlt einer Ewigkeit, die aber vielleicht nur 1-2 Sekunden dauert durchströmt mich ein Kribbeln, Wärme, die Lust und der Wunsch nach mehr breiten sich in mir aus. Es ist, als ob ein kleines Männlein mit jedem neuen Impuls eine weitere Treppenstufe erklimmt, am Ende der Treppe wartet die Schwelle hin zum Orgasmus. 

Dazu (zu diesem Thema allgemein: Schmerzen ↔ sexuelle Erregung) fällt mir immer wieder eine beiläufige Bemerkung eines Dozenten im Anatomie/ Pathologie Unterricht (in den 90er Jahren) ein: Die Impulse (in den Nerven) von sexueller Erregung und die von Schmerzen seien identisch, sie werden erst oben im Gehirn entsprechend weitergeleitet und als Schmerz oder als Erregung interpretiert, zugeordnet, wahrgenommen und erlebt. Das erklärt dann auch, dass manche durch Schmerzen zum Orgasmus kommen können (kommt ja recht selten vor) und in der milderen Form trotz Schmerzen zum Orgasmus kommen können (das gibt es schon öfter mal, mich inbegriffen ;)).

Geschrieben

Ich erkenne mich in  der Beschreibung von @Toy4her wieder. Ich verwende für mich das gleiche Bild mit der aufsteigenden Treppe. Orgasmus ist für mich vom Gefühl her, wenn die letzte Stufe, auf die ich trete, keine ist und ich sozusagen schwebe. Findet das im Kopf statt, ist das für mich fliegen und da komme ich durch Schmerz und vor allem durch "für ihn aushalten" hin. 

Das kann auch zwischen den Beinen als Orgasmus stattfinden. Allerdings sind bei uns meine Orgasmen sehr erwünscht, ich habe also keine Hemmschwelle zu kommen.

 

Und ich hätte nicht gedacht, dass dieser Orgasmus durch Schmerz möglich ist, aber inzwischen bin ich da angekommen. Beim Schlagen mit dem Rohrstock, wenn der Rhythmus stimmt, dann komme ich.  Außerdem bringt er mich zum Kommen, indem der mich fest und schmerzhaft zwickt. Eine gewisse genitale Stimulation ist dabei hilfreich, aber nicht nötig.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten, schrieb Teaspoon:

Orgasmus ist für mich vom Gefühl her, wenn die letzte Stufe, auf die ich trete, keine ist und ich sozusagen schwebe.

Das hast du schön beschrieben. Ich habe spontan ein Manga-Ähnliches Bild im Kopf und verliere mich gerade in der Vorstellung vom fliegen, nach der letzten Stufe. 
 

Die angedeutete Hemmschwelle ist bei mir übrigens eher in Bezug auf einen Höhepunkt mit/durch bzw. trotz Schmerz gemeint, also der letzte Kick der mir fehlt um kommen zu können. (Also mehr noch aus der Vergangenheit in der ich regelmäßig Orgasmen haben durfte.) Es ist heute für mich keine mentale Schwelle, mit Hemmungen bei höchster Erregung oder so. Ich bin ganz fein damit, dass Höhepunkte (abgesehen von ruinierten) nicht forciert werden. Ich glaube @munis und @Jacqueline89hatten zuletzt im Austausch zu Keuschheit über Masochismus mit Blick auf den Genuss beim Leiden während der Enthaltsamkeit geschrieben. Da ziehe ich auch sehr viel draus. Während Schläge mich schnell überfordern können. Ich habe großes Glück, dass es mit meiner Göttin da hinsichtlich der Bedürfnisse/ Neigungen so gut harmoniert. 

bearbeitet von Toy4her
Ergänzung
Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Toy4her:

 Ich habe großes Glück, dass es mit meiner Göttin da hinsichtlich der Bedürfnisse/ Neigungen so gut harmoniert. 

Das ist das wichtigste in jeglicher Art von Beziehung.

 

Ich denke, dass es aber schon einen Unterschied macht, ob Orgasmen prinzipiell gewünscht sind oder möglichst nicht stattfinden sollen.

 

Ja mein Herr mag es sehr, dass ich komme und legt es auch darauf an. Allerdings würde ich es meist nicht als forciert bezeichnen. Tatsächlich klappt es bei mir nicht so gut, wenn ich das Gefühl habe, er will es jetzt unbedingt. Es geht mir immer noch um all die anderen Gefühle dabei. Aber dass ich durch Schmerz mittlerweile so weit komme, gefällt ihm als Sadisten sehr sehr sehr...

Geschrieben
vor 45 Minuten, schrieb Teaspoon:

Das ist das wichtigste in jeglicher Art von Beziehung.

 

Ich denke, dass es aber schon einen Unterschied macht, ob Orgasmen prinzipiell gewünscht sind oder möglichst nicht stattfinden sollen.

 

Ja mein Herr mag es sehr, dass ich komme und legt es auch darauf an. Allerdings würde ich es meist nicht als forciert bezeichnen. Tatsächlich klappt es bei mir nicht so gut, wenn ich das Gefühl habe, er will es jetzt unbedingt. Es geht mir immer noch um all die anderen Gefühle dabei. Aber dass ich durch Schmerz mittlerweile so weit komme, gefällt ihm als Sadisten sehr sehr sehr...

Ja absolut. Natürlich hat man ein Orgasmusverbot oder eben den beiderseitigen Wunsch selbigen zu vermeiden im Hinterkopf und es kann dann auch in gewisser Weise blockieren. Bei Sex, bei allem was erregt. Nur kommt es bei mir bei Schmerzen nicht so zum Tragen, da wirklich viel zusammen kommen muss um mich so weit zu bringen und es auch so viele andere Betätigungsfelder gibt. Meine Lust ist da, dass genieße ich auch, nicht vordergründig. 
 

Aber bei dir fühlt es sich bestimmt wie ein Hauptgewinn an, dass du, bei seiner sadistischen Ader, auf diese Weise mit Schmerz umgehen kannst. 

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Toy4her:

Aber bei dir fühlt es sich bestimmt wie ein Hauptgewinn an, dass du, bei seiner sadistischen Ader, auf diese Weise mit Schmerz umgehen kannst. 

Er sieht mich nicht nur deswegen als Hauptgewinn an. 😅 Dabei ist er der Hauptgewinn. 

Geschrieben
Der Ausführende bin ich selber. Ich genieße es, selbst an meine Grenzen zu gehen. Dieser schmele Grat vor dem zuviel. Aber auch, die Kontrolle zu haben. Es ist sehr belebend.
Geschrieben
Am 29.10.2023 at 16:03, schrieb igelonline:

Die Impulse (in den Nerven) von sexueller Erregung und die von Schmerzen seien identisch, sie werden erst oben im Gehirn entsprechend weitergeleitet und als Schmerz oder als Erregung interpretiert, zugeordnet, wahrgenommen und erlebt. 

Ich kann das oft selbst umschalten. Am besten klappt das beim quetschen meiner Hoden, geht aber auch bei anderen Sachen. Zuerst mal ist das einfach schmerzhaft bis ich beschließe das als Lust zu empfinden. Dann kann ich das (auch mit Steigerung) genießen bis zum Höhepunkt.

Geschrieben

Beim geschlagen werden mit dem Rohrstock komme ich, bei nicht zu softer und auch nicht bei extremer Härte, fast zu einem Orgasmus. Da genügt es, wenn ich oder mein Herr nur kurz meinen Schwanz stimuliert. Durch meine stark ausgeprägte masochistische Ader mag ich aber auch eine Behandlung die starke Schmerzen verursacht. Am liebsten ist es mir, wenn die Intensität schwach anfängt und immer stärker wird. Das kann durch Schläge auf meinen Arsch, Oberschenkel, Schwanz und Hoden sein. Auch quetschen und langziehen der Hoden und Klammern am ganzen Körper mag ich dabei .

Geschrieben

Ich empfinde Schmerz grundsätzlich ungern. Nichts desto trotz ist es ein spannendes Beobachtungsfeld. Kein Schmerz gleicht dem Anderen. Beim Durchstechen oder Ritzen der Haut fühle ich oft nur ein Kitzeln. Schläge hingegen bringen eine gewaltige Bandbreite von Gefühlen mit sich. Ich spüre wie hart das ist, mit dem geschlagen wird, wie fest es auftrifft, ich fühle die Geschwindigkeit, ich höre das Geräusch. Der Schmerz selbst variiert zwischen Stechen, Brennen, Prickeln bis Platzen. Und im Nachgang verändert er sich durch die Einblutung in die geschundene Region, mit der Wärme und der Schwellung, meist gefolgt von einem Jucken, das das Abschwellen und Heilen begleitet. 

Bisher was jedoch die Angst davor und der Schreck im Moment immer deutlich größer als der eigentliche Schmerz, selbst wenn die Spuren hinterher heftig aussahen. Damit lässt sich wunderbar spielen.

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