So, nun mal ein „ordentlicher“ Vorstellungstext.
Bin ich dominant? Ja, gewiss, dennoch würde ich mich nicht als klassischer Dom bezeichnen. Damit verbinde ich den eleganten Gentleman mit stark sadistischen Zügen und einigem mehr. Ich bin aber nicht elegant. Ich bin mehr so der Rockertyp. Muss Frau auch erstmal mögen.
Ich bin das Gegenteil von 08/15 und so will ich auch meine Partnerin, meine Gespielin, meine Sub.
Die Regeln der Gesellschaft, auch und gerade in moralischer Hinsicht sind mit komplett egal. Ich nehme mir davon was mir gefällt und lasse den Rest einfach weg.
Meine Vorlieben liegen im Bereich des Fixierens, des Spankings und in der Benutzung vielfältiger Toys. Eine devote Ader geht mir vollkommen ab, das ist schlicht nicht meine Baustelle.
Oft wird ja ein erfahrender Dom gesucht. Dabei tu ich mich ein wenig schwer, denn ich sehe mich immer noch als Lernender.
Meine ersten Berührungen mit dem Thema hatte ich Mitte der 90er Jahre, als man für „sowas“ noch nach Amsterdam fahren musste, wenn man nicht schon in irgendwelchen elitären Zirkeln aufgenommen war. Während meiner 10-jährigen Ehe ruhte das Ganze, mangels Interesses meiner damaligen Partnerin/Ehefrau. Wir hatten andere Gemeinsamkeiten.
Nun, nach meiner Scheidung flammte die Leidenschaft wieder auf und ich kann und will mir ein Leben ohne zumindest einem Hauch „Verruchtheit“ nicht mehr vorstellen.
Alterstechnisch stehe ich auf jüngere Frauen, das mag als Makel angesehen werden, aber so ist das nun mal. Ab Anfang/Mitte 20 bis Mitte 40 ist meine „Komfortzone“, was aber nicht bedeutet, das ich ältere Frauen kategorisch ausschließe.
Frauen? Ja, genau, ich habe kein Interesse an Männern, TV, TS, Non-Binär und anderen Menschen, wenn es um sexuelle Interaktionen geht.
Experimentieren möchte ich in Richtung Shibari und Elektrostimulation, zwei Gebiete, die mich reizen, wo ich aber bisher nur grundlegende Erfahrungen gesammelt habe.
Tabus habe ich auch, die sind recht schnell aufgezählt: KV, NS, Kotze, Bleibende/schwere Verletzungen, Tiere und Kinder. Traurig, dass man einige davon extra erwähnen muss, aber die Erfahrung hat mir klar gemacht, dass es Nichts nicht gibt.
Ich eigene mich, zur Überraschung einiger, auch durchaus zur gepflegter Konversation, bekomme mehr als drei Worte stammelfrei am Stück heraus und behaupte einen brauchbaren, wenn auch skurrilen Humor zu haben.
Zum Schluss noch einen Merksatz, den ich mir verinnerlicht habe: Du, Dom, bist nichts ohne deine Sub. Behandelst Du sie nicht so, wie sie es sich wünscht, erfüllst Du ihre Neigungen nicht, dann ist sie schneller weg, als man Safeword sagen kann. Denn Dumm-Doms gibt es wie Sand am Meer, aber eine gute Sub ist ein Geschenk, das man nicht leichtfertig vergeuden sollte.
P.S. Zum Thema Safeword doch noch was: Bevor ich dich nicht wirklich gut kenne, niemals ohne Safeword oder Ampel-System (Wobei ich die Ampel vorziehe, weil feindosierter). Denn nicht nur ist es dein Not-Aus-Schalter, auch ich selber neige dazu, mich (unbewusst) zurückzuhalten, wenn es kein eindeutiges Signal gibt.
Neben dem Üblichen (Kinder, Tiere, bleibende Schäden) bin ich auch kein Freund sämtlicher körperlichen Auswürfe