Jump to content

Möchte Dominant sein, schaffe es aber nicht.


Empfohlener Beitrag

Nord-Norbert
Geschrieben
Wenn Du eine Partnerin hast die anbietet das auszuleben dann ist das doch gut. Du solltest nur nicht den Fehler machen zu glauben das man sofort ein fertiger „Superdom“ ist wenn man erkennt das man dominante Neigungen hat. Das dauert wie alles seine Zeit. Und es kommt ja auch auf die Partnerin an. Es hat vermutlich bei den meisten mit etwas Spannung angefangen und wurde dann mit der Zeit „mehr“. Nimm Dir die Zeit die es braucht um sich da heran zu tasten. Wichtig ist das Du Dich mit der Partnerin kurzschließt. Denn zum Ausleben der Neigungen gehören immer zwei. Und man lernt so auch was das Gegenüber dabei empfindet, was etwas gutes ist.
Geschrieben
Du kannst nicht sein, was du nicht bist...
MrVersatile
Geschrieben

Geht mir änlich, es wurde sich von mir gewünscht aber das bin ich nicht. Ich kann zwar die allgemeine Führung übernehmen aber Macht ausüben oder den Dom geben kann ich nicht, nicht mal als Rollenspiel. Es liegt mir einfach nicht. In deinem Fall kann man es vielleicht erzwingen wäre aber schlicht die falsche rangehensweise. Deshalb gibt es noch die Möglichkeit des erlernens. Sehe ich zumindest noch als Weg dahin zu kommen wohin du möchtest. Geht aber nicht von heute auf morgen und gute Lektüre oder ein sehr erfahrener Lehrmeister sind dafür Vorraussetzung.

Geschrieben
Ich als Frau würde sagen, mach es mit deiner Frau und geh immer ein Stück weiter, versuche so oft wie möglich die Dominate Rolle ein zu nehmen, weil wenn du es ja willst, ist der Wille ja da, vielleicht fehlt das regelmäßige 😜
Geschrieben
Und was der eine da oben geschrieben hat, muss ja nicht stimmen 😉
Geschrieben
Gestern um 18:42 Uhr, schrieb towel:

du bist kein DOM! du versuchst etwas zu kompensiern, hab ich das gefühl...

zumindest derzeit

Ich sehe bei dir eher eine Angriffshaltung als beim TE. Du unterstellst wilde Hypothesen, bist offensiv in deiner Wortwahl und überschreitest Grenzen der Etikette.

Geschrieben
Vor 1 Stunde, schrieb MrVersatile:

Geht mir änlich, es wurde sich von mir gewünscht aber das bin ich nicht. Ich kann zwar die allgemeine Führung übernehmen aber Macht ausüben oder den Dom geben kann ich nicht, nicht mal als Rollenspiel. Es liegt mir einfach nicht. In deinem Fall kann man es vielleicht erzwingen wäre aber schlicht die falsche rangehensweise. Deshalb gibt es noch die Möglichkeit des erlernens. Sehe ich zumindest noch als Weg dahin zu kommen wohin du möchtest. Geht aber nicht von heute auf morgen und gute Lektüre oder ein sehr erfahrener Lehrmeister sind dafür Vorraussetzung.

Er möchte es doch gerne. Die Gründe scheinen nicht in der mangelnden Motivation oder an Persönlichkeitsmerkmalen zu liegen.

Geschrieben
Generell sind Phantasie und Realität oft recht weit auseinander. Vor allem, wenn man sich bei einer Sache häufig in seiner Phantasie aufhält und in der Realität keine Erfahrungen gemacht hat. Nun ist es dabei leider so, dass die Wünsche sich maßgeblich durch die Phantasie formen und man sich leicht überfordern kann, weil man in der Realität keine Ansätze zur Umsetzung hat. Diese Ansätze können konkrete Handlungen oder auch mentale Zustände sein. Das Feld ist schlichtweg unerprobt. Ein Lösungsversuch könnte sein klein anzufangen und nicht deine aktuelle Phantasie ausleben zu wollen. Wenn Angst vor Kontrollverlust eine Rolle bei dir spielt, kannst du auch versuchen dir „sanfte“ Spielzeuge wie Kerzen oder Flogger einzubauen. Das gibt dir eine klare Route im Spiel vor.
Geschrieben
@dominus63 nach deiner Logik sollte also ein Mensch nie nach etwas besserem streben. Weil, wer nicht gut ist kann nicht besser werden. Schwachsinn.
Geschrieben
@MrVersatile danke für deine Antwort. Nein erzwingen möchte ich es nicht. Aber es ist ein Ziel, welches ich erreichen möchte. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass ich es erlernen könnte und genau das ist meine Frage hier - wie. Die einen oder anderen Tipps haben die Leute bisher ja hier gegeben, die ich bereits im Alltag umsetze. Lehrmeister wäre eigentlich gut, aber das käme logischerweise mit einer honorierung, welche ich mir nicht leisten kann leider. Gute Lektüre ist auch schwierig, weil ich mir gut vorstellen kann, dass die meisten so wenig bringen wie diese ganzen "Motivations Couch" Lektüre.
Geschrieben
@ronjacleo danke für deine Antwort. Welchen da oben von all den Leuten meinst du? 😄 Naja, du hast vollkommen recht, dass das regelmäßige fehlt. Liegt aber daran, dass ich in keinster Weise eine Partnerin habe 😅
Geschrieben
@DissPosition Danke für deine Antwort. Klein anzufangen wäre sowieso die Devise. Ich müsste schon alleine damit anfangen, für mich selbst eine Dominantere Rolle einzunehmen. Ich fühle mich schlichtweg wie gefesselt...
Geschrieben
Am 2.3.2024 at 22:03, schrieb DissPosition:

Er möchte es doch gerne.

ich möcht auch viel!

heisst aber noch lange nich, dass ich dies auch bieten kann..

Am 4.3.2024 at 09:44, schrieb Maikace:

Deswegen bin ich auch der Meinung, dass ich es erlernen könnte

eine neigung kann man nicht erlernen!

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb DissPosition:

Ich bin mir unsicher, ob ich mich auf einen Dialog einlassen sollte oder nicht, aber da wir uns den letzten Funken Hoffnung ja sprichwörtlich nicht nehmen lassen sollten, gehe ich ihn ein.

Eine Neigung muss er auch nicht lernen - die hat er schon. Er möchte die Umsetzung seiner Neigung lernen, da ihm das Probleme bereitet. Das ist aber kein Grund, um seine Neigung unausgelebt zu lassen oder in Passivität zu verharren.

ich zitierte ihn rein! was eben auch etwas über das eigne empfinden aussagt

ReassuringSir
Geschrieben
Am 1.3.2024 at 08:58, schrieb Bbw-breeder:

Also ich kann diesen „Du bist wer du bist“-Aussagen nicht zustimmen.
Der Charakter eines Menschen ist sehr wohl veränderlich, jeder Mensch durchlebt in seinem Leben Veränderungen und passt sich diesen auch charakterlich an.
Oder verhalten sich unsere Superdoms immer noch wie kleine Kinder? Nein, sie haben sich weiterentwickelt.
Und wenn du das Verlangen in dir spürst, ist eine Veranlagung ja offensichtlich vorhanden.

Der Weg dazu ist allerdings lang und steinig. Man kann solche Veränderungen nur in sehr kleinen Schritten gehen und braucht dazu außerdem Motivation von sich selbst heraus genauso wie den Anreiz von außen. Und hier liegt das Problem. Wie du schon sagst hast du Angst davor etwas falsch zu machen, zu weit zu gehen. Was du also bräuchtest, wäre jemand, der dich permanent ermutigt, dich auffordert weiter zu gehen, dir versichert, dass das nicht zu weit ist. Allerdings bezweifle ich, dass du eine Sub findest, die das lange mitspielen möchte, denn es würde genau die Art Verantwortung und Zuständigkeit bedeuten, die eine Sub ja gerade abgeben möchte.
Also bleibt dir nichts anderes als dich selbst zu pushen. Es wird Scheitern geben, es wird Frust geben, es wird Abbrüche geben, aber ich fürchte nur über viele Versuche, bei denen du dich Schritt für Schritt weiter vorwagst kannst du es schaffen.

Viel Glück und die notwendige Geduld. Und lass dir bloß nicht von anderen sagen wer du bist.

Agree.

Nahezu zu 100%

 

Ich glaube schon, dass unsere Neigung ein fester Bestandteil der Persönlichkeit ist.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Worüber Du sprichst, klingt für mich vor allem nach Kinks. 

Und das kann ich mir gut vorstellen - gewisse Kinks als extrem anregend zu empfinden, ohne eine "vorhandene" dominante Neigung zu besitzen. 

 

Ich glaube tatsächlich, dass in diesem speziellen Fall zwei ganz wichtige Aspekte die Begriffe"Vertrauen " und "Offenheit "  sind. Wie in jeder Verbindung in diesem Kontext...

 

Sprich über deine Wünsche. Deine Befürchtungen. Deine Hemmschwellen. 

 

Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Sub akzeptiert sie und ihr begebt euch gemeinsam auf die Reise... Oder nicht. Und nur so nebenbei... Niemand startet von 0 auf 100. Taste dich/euch ran... Step by step. 

Gemeinsam, miteinander wachsen... Ist einer der bedeutendsten und mit Sicherheit der am stärksten verbindende Parts in der zauberhaften Welt des BDSM. 

 

 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
Am 1.3.2024 at 03:48, schrieb Maikace:

Ich bin leider auch absolut nicht bewandert in der bdsm Szene ...

Nun, an der eigenen Ausbildung zu arbeiten ist die Grundlage von allem. Es gibt genug Bücher und Online Quellen dafür. Wenn man Mitmenschen hat die einem helfen, umso besser. Ist allerdings ein langer Prozess, so habe ich es in Erinnerung. Wenn es Dir so wichtig ist wie Du schreibst, dann jetzt aber ran.

Geschrieben

Genau die gleichen Probleme hatte/habe ich auch. Diese verfluchte Unsicherheit.

Ich find's faszinierend was man sich selber immer für Stress macht während das alles(!) eigentlich so verdammt simpel is'.

In diesem Fall Vertrauen, dem Partner und sich selber gegenüber. Und das gute alte Safeword.

Die Frage ist auch ob du deinen Partner wirklich richtiges Leid zufügen willst, du wirst selber merken wenn die Lust beim Partner weg ist, es zu viel geworden is'. Zumindest bei mir persönlich hört dann auch die eigene Lust sehr schnell auf.

Sadismus schön und gut, die Lust steht dennoch im Vordergrund. Und Lust beruht, zumindets in diesem sexuellen Sinne und meiner bescheidenen Meinung nach, auf Gegenseitigkeit.

 

Absprechen muss sein aber ich muss nun auch echt gestehen das ich's geil finde wenn der Partner so 'n bisschen richtige Angst zeigt. So 'n bisschen die Ketten sprengen, mit dem halben Fuß über der Grenze sein.

Was auch immer. Gut absprechen, vertrauen, Safeword festlegen. Regeln beachten aber vielleicht auch etwas verzerren.

Um zu überraschen. Wie 'n Ü-Ei. Auspacken, brechen, bisschen schnökern, überraschen und überraschen lassen.

Und jedem seine eigene Reihenfolge. B|

Geschrieben (bearbeitet)

Dass man in die dominante Rolle hineingeboren wird, halte ich für großen Quatsch. Einige Vorrednerinnen haben das schon gut erläutert.

Das Leben ist eine Ansammlung von unterschiedlichen Erfahrungen, die einen prägen. Mir sind schon viele begegnet, die nach jahrelanger BDSM-Erfahrung noch neue Seiten an sich entdeckt haben, die sich stark vom bisher Ausgelebten unterschieden.

 

Da ich hier noch nichts zum Thema Rollenspiele gelesen habe, bringe ich diese einfach mal ein.
Rollenspielszenarios haben mir sehr dabei geholfen, meine dominanten und meine sadistischen Bedürfnisse auszuleben zu können, denen sich mein eher harmoniebedürftiger Charakter und meine Haltung in den Weg stellen.

Wenn ich und mein Gegenüber eine Rolle einnehmen, ist es leichter, Ängste, den eigenen Anstand und soziale Normen abzulegen (natürlich vorab geklärten Rahmen). Es ist dann nicht mehr "Ich dominiere meine Partnerin/meinen Partner" , sondern "die von mir verkörperte Figur dominiert eine von meiner Partnerin/Partner verkörperte Figur". Was mir ebenfalls hilft, ist, wenn mein Gegenüber meine Dominanz herausfordert, also eher Brat oder Switch ist und mir auf der Nase herumtanzt, wenn ich zu zaghaft werde.

 

Wie schon manche anderen hier vorgeschlagen haben: Die Situation mit dem Gegenüber besprechen und idealerweise jemanden haben, der Geduld und Verständnis mitbringt, damit du dich langsam vortasten kannst (:

bearbeitet von Krypticon
Wort vergessen
×
×
  • Neu erstellen...