Lebendmöbel

Menschliche Möbel

Forniphilie - Lebendmöbel

Der Begriff Forniphilie wurde zuerst von Jeff Gord kreiert, einem Künstler, der es liebte, neue Wege zu finden, Frauen in Bondage zu legen und regelrecht auszustellen. Er entwickelte zunächst einen Stil, der als Ultra Bondage bekannt wurde, und aus dem sich später das Konzept der Forniphilie ergab. Jeff Gods Bondage war strikt, seine „Objekte“ waren meist geknebelt und liegen in straffen Fesseln oder Ketten.
Inzwischen hat sich die Forniphilie weiter entwickelt und wird nicht nur von Männern auf Frauen angewandt. Jeder kann es ausprobieren unabhängig von Geschlecht, Gender oder sexueller Ausrichtung. Es gibt viele Möglichkeiten, ein menschliches Möbel zu werden, manche mit strikter physischer Restriktion während andere völlig darauf verzichten. Diese Form der Objektifizierung ist bei Mitgliedern diverser Kink Communitys sehr beliebt. Sie kann ohne jegliche Spezialausrüstung praktiziert werden und demonstriert das asymmetrische Machtverhältnis auf geradezu drastische Weise.

Was ist Forniphilie?

Die Kunst, menschliche Möbel zu schaffen. Die extremsten Formen der Forniphilie umfassen extreme Fesselungen, die nur von erfahrenen Riggern durchgeführt werden sollten. Das Spiel „menschliches Möbel“ kann jedoch von jedermann und jedefrau genossen werden.

Geht es bei Forniphilie nur um Knechtschaft und Unterwerfung?

Dies kann der Fall sein, wenn Personen in restriktiver Weise gefesselt oder fixiert werden, um sie als Stuhl, Tisch oder Hutständer zu benutzen und auszustellen.

Ist Forniphilie gefährlich? Worauf muss ich achten?

Es gibt gewisse Risiken, jedoch sind sie gut kalkulierbar, wenn gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Ist eine zum Möbel gefesselte Person geknebelt, muss sicher gestellt sein, dass die Atmung der Person nicht beeinträchtigt ist. Falls die Person den Knebel nicht selbst entfernen kann, muss sie zudem immer unter Beobachtung stehen. Bei Fesselungen oder Bondage muss beachtet werden, dass längeres Fesseln die Blutzufuhr einschränken kann, was zu Schäden führen kann.
Forniphilie sollte niemals ohne Safeword gespielt werden und für Session mit Knebel muss stets ein nonverbales Sicherheitssignal vereinbart werden.

Kann jede/r ein menschliches Möbelstück sein?

Sicher, der Erfinder der Forniphilie, Jeff Gord, hat ursprünglich den Begriff ""Frauen in Knechtschaft"" für den Fetisch menschliches Möbel geprägt, aber das ist keine zeitgemäße Option. Jede/r kann dieses Spiel versuchen! Wenn du gerade erst einsteigst, beginne damit, dass du deine/n Sub für kurze Zeit als Möbel behandelst, bevor du zu komplexen Sessions mit Bondage übergehst.

Fragen & Diskussionen über Lebendmöbel

  • Lebendmöbel und Positionsstrafen

    Was habt Ihr für eine Meinung dazu? Doms mögt Ihr es auf Eurem Sub liegend ein gutes Buch zu lesen? Subs habt Ihr Erfahrungen als „Hocker“ oder „Aschenbecher“? Wer hat Erfahrungen mit ...
    • 24 Antworten
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  • Mitglieder, die nach Lebendmöbel suchen

    Hey Hey,

    abgesehen von dem was ich mit meinem Profil hier suche, suche ich aktuell eine Einzelerfahrung als Dominanter Part.

    Ich konnte schon oberflächlich Erfahrungen als Dom sammeln, nun geht mir darum mal eine Tages Session mit einer devoten Frau zu sammeln und zwar ein Tag eine Sklavin zu haben, bei welcher es nicht nur um die sexuelle Komponente geht.

    Meine Vorstellung ist die, dass ich (natürlich alles innerhalb der besprochenen Grenzen) für den Tag komplett über dich entscheiden darf.

    Angefangen schon vor der Session, ich möchte Entscheiden welches Outfit du beim kommen trägst und welche Wechseloutfits du dabei hast, sowie über Schmuck und Schminke.

    In der Session selbst, übergibst du dann mir jegliche Entscheidung. Heißt für mich Konkret:

    • Ich entscheide, wann du was anhast
    • Wann ich dich „benutzen“ will
    • Wann du wo sitzt/stehst/liegst/kniest
    • Bei jeglichem Bedürfnis deinerseits misst du nach Erlaubnis Fragen
    • Wann du eine Strafe oder auch Belohnung verdient hast
    • Wann du für mein Wohlergehen sorgst, sowohl auf Befriedigende weiße, aber auch dienerischer weiße

      Die genauen Regeln und natürlich auch Grenzen werden wir im Vorfeld besprechen und NATÜRLICH wird auch jederzeit die Möglichkeit bestehen, über ein Safeword die Session zu pausieren oder abzubrechen, da trotzdem das Ziel ist, dass du dich genauso wohl dabei fühlst.

      In meinem Kopf gestaltet sich der Tag mit sehr vielen Komponenten, die in ganz verschiedene Richtungen gehen und auch nicht unbedingt dauerhaft sexuelle sind. Folgende Beispiele könnten dich erwarten:

    • Freie Benutzung innerhalb des Sessionzeitraums.
    • Bedienen (Getränke/Essen/Kochen)
    • Als Lebendmöbel dienen (Fußhocker, Tisch, Teller, Ablage)
    • Trainings (zb. Position)
    • Fesselungen Aushalten/Ausharren und ggf. selbst daraus zu entkommen.
    • Demütigung
    • Challenges

      Was du bei mir nicht finden wirst ist, dass ich dir starke Schmerzen zufügen werde, daran habe ich so gar keinen Spaß. Es geht hier nicht um Dinge wie Klammern, Waxplay, softes Spanking, oder andere kleine Gemeinheiten, sondern um die härteren Sachen.

      Und was mir auch noch wichtig zu sagen ist: Du brauchst keine Angst haben, dass du auf einmal meinen Haushalt machen musst o.Ä., bin nicht direkt an einer Servicesklavin interessiert. Falls dich der Gedanke aber anmachen sollte kann man darüber natürlich auch reden.

      Das jetzt mal ganz Grob gesagt, alles andere können wir bei Interesse detailliert besprechen. Bin immer offen für neues, Komponenten hinzuzufügen oder auch rauszunehmen :)

      Für den Unwahrscheinlichen Fall, dass ihr zu zweit seid (2 Frauen), wäre ich daran auch sehr interessiert, würde dann ja auch mehr in die Richtung gehen in die das Profil ausgelegt ist.

      Ich habe erstmal keine Altersrange (18+ sollte klar sein). Auch die Erfahrung spielt für mich keine Rolle.

      Meld dich doch einfach mal, wenn das auch deinen Vorstellungen entspricht oder du neugierig bist.

    Kinky Date18 bis 55 Jahre ● 300km um Pforzheim

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